Werner Stangls Lehrtext.Sammlung
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Wolfgang Hentschels EIS-Site: Internet:

Projekt "Schulen ans Netz"


Auf zur Brede

Wolfgang Hentschels Homepage


Wolfgang Hentschel

Schüler auf dem Information-Superhighway

- Der Weg ins World-wide-Web -




Inhaltsverzeichnis:

1 Vorwort

2 Erfahrungsbericht - Die Anfänge -

2.1 "Projekt Schulen ans Netz"

2.2 Projekte mit Schülern
2.2.1 Erstellung von Internetseiten
2.2.1.1         SV-Arbeit
2.2.1.2         Schülerzeitung
2.2.1.3        Unterricht
2.2.2 E-mail

2.3 Projekte mit Lehrern

2.3.1 Erstellung einer "Website"
2.3.2 SCHILF (schulinterne Lehrerfortbildung)
2.3.3 SCHELF (schulexterne Lehrerfortbildung)
2.3.4 Suche von Unterrichtsmaterial im Netz

2.4 Elternreaktionen

3 Pädagogische Überlegungen zum Interneteinsatz

3.1 Medien/Multimedia/"Neue Medien"
3.1.1 Was ist ein Medium
3.1.2 Was ist ein "Multimedium", was sind "Neue Medien"?

3.2 Medienkompetenz
3.2.1 Was ist Medienkompetenz?
3.2.2 Wie nutze ich das Internet medienkompetent?

3.3 Spannungsfeld Jugendschutz und freier Zugang zu beliebigen Themen und Inhalten

3.4 Wie ist sinnvolle Nutzung des Internets im Rahmen schulischer Bildungsarbeit möglich?

4 Ausblick

5 Schlussbemerkungen

6 Literatur
 
 

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1. Vorwort

  1.  

    Wir schreiben das Jahr 2155. Margie notiert als bemerkenswertes Ereignis in ihr Tagebuch: "Heute hat Tommy ein richtiges Buch gefunden!"

    So fängt eine Kurzgeschichte 1) des Schriftstellers Isaac Asimov an. Im weiteren Verlauf der Geschichte erfahren wir, dass Margie und Tommy von einem "mechanischen Lehrer" unterrichtet werden. Sie gehen dazu jeweils in ihren eigenen Unterrichtsraum, der sich in der Wohnung ihrer Eltern befindet.

    Margie und Tommy unterhalten sich auch über Schule, wie sie einmal war. Tommy erklärt Margie: "Natürlich hatten sie einen Lehrer. Aber er war kein richtiger Lehrer. Er war ein Mensch". Margie ist darüber völlig überrascht, wie ein "Mensch" Lehrer sein konnte, kennt sie doch nur ihren "mechanischen Lehrer". Außerdem bemerkt Margie: "Aber Mama sagt, dass ein Lehrer an die Denkweise jeden Kindes angepasst werden muss und dass jedes Kind anders unterrichtet werden muss."2)

    Diese Geschichte stellt ein wahrscheinliches Szenario für zukünftiges Unterrichtsgeschehen plastisch und anschaulich dar.

    Sie ist für mich in mehrererlei Hinsicht bemerkenswert. Der Autor plaziert die short story im Jahr 2155 und beschreibt exakt, was technisch schon jetzt, im Jahr 1998 machbar ist. Dies zeigt, dass die technische Entwicklung unglaublich rasant vor sich geht und wir unser ganzes Bemühen darin investieren müssen, von ihr nicht überrannt zu werden, sondern sie zu kontrollieren und ihre positiven Seiten zu nutzen. Ob uns das gelingen wird, halte ich zum jetztigen Zeitpunkt noch für offen.

    Margie ist äußerst überrascht, dass früher Menschen statt Maschinen bzw. Computer unterrichtet haben. Diese Menschen konnten doch gar nicht individuell auf die einzelnen Schüler eingehen, zumal auch noch viele Schüler gleichzeitig in einem Raum unterrichtet wurden.

    Wenn wir gegenwärtige gesellschaftliche Trends beobachten, so fällt eine steigende Neigung zu Individualismus auf, der sich auch in pädagogischen Erwägungen widerspiegelt: "Aus didaktisch-methodischer Sicht darf Multimedia nicht nur Ersatz anderer Inhaltspräsentationen sein, der Unterrichtsstoff muß individueller und gezielter vermittelt werden können."3) Dennoch sind "neue Medien" zur Zeit lediglich eine von vielen Lernformen und werden von vielen Lehrkräften erst wenig oder noch gar nicht wahrgenommen.

    Wie lange noch? Ein Szenario, wie es Isaac Asimov schildert, wird denkbar.

    Wie sich Schüler und Lehrer vorsichtig auf den Information-Superhighway -mit neuen Formen des Lernens und Lehrens- begeben können und welche Klippen es dabei zu umschiffen gibt, soll im Folgenden anhand eines Praxisberichts über erste Internetkontakte in der Schule sowie theoretischer Erwägungen über Interneteinsatz mit Schülern und einen Ausblick auf die Entwicklung erforderlicher medienpädagogischer Konzepte erörtert und diskutiert werden.

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2. Erfahrungsbericht - Die Anfänge -

2.1"Projekt Schulen ans Netz"
  1. Im Mai 1996 bewarb sich das Gymnasium Brede um die Teilnahme am Projekt "Schulen ans Netz". Ende des Jahres 1996 erhielt die Schule den sogenannten SaN (Schulen-ans-Netz-) Rechner, der in einem der beiden Informatikräume installiert wurde. Am 25.02.97 wurde die zunächst in Eigenregie der Projektleitung erstellte "homepage" offiziell an die Öffentlichkeit übergeben. Hier waren also Kolleginnen und Kollegen gefragt, die schon private Erfahrungen mit dem Internet, der Erstellung von Internetseiten und dem Umgang mit Programmen, mit denen man sich im Internet bewegt (sogenannten "Browsern"), gemacht haben, um dem Projekt einen ersten Anschub zu geben.

    Der Zugang zum Internet erfolgte über den SaN-Rechner als Einzelplatzlösung, d. h. die Internetverbindung volllzog sich lediglich über diesen einzelnen Rechner. Das Computernetzwerk der Schule hatte noch keinen Internetzugang, was in der Anfangsphase kein allzugroßer Nachteil war, denn in dieser Phase ging es darum, dass sich interessierte Kolleginnen und Kollegen über das Internet informieren und erste Erfahrungen machen konnten.

    In diesem Projektabschnitt hatten insgesamt 5 Kollegen/-innen durch t-online und/oder andere Provider Internet-Zugang.

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    2.2 Projekte mit Schülern

    Das Interesse der Schüler am Internet ist, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt, noch groß. Häufige Anfragen bezüglich AGs oder Internet-Recherchen im Unterricht bestätigen das.

    1. 2.2.1 Erstellung von Internetseiten

      Im Rahmen einer Einzelplatzlösung (s. o.) waren nur exemplarische Projekte möglich, zumal die Zuordnung des Internetrechners zum Informatikraum auch noch zeitliche Beschränkungen mit sich brachten. AGs waren deshalb nur nach 15:00 Uhr möglich, wenn der stundenplanmäßige Unterricht abgeschlossen war.

      1. 2.2.1.1 SV-Arbeit

        Um Schülern im Rahmen der Einzelplatzlösung erste Erfahrungen mit dem Internet zu ermöglichen wurde von einem in der Projektleitung mitarbeitenden Kollegen eine SV-Internet-AG angeboten, um zunächst den offiziellen Vertretern der Schüler (SV) Interneteindrücke zu vermitteln. Nach einer kurzen Einführung in die Arbeit mit Browser (s. o.), Suchmaschinen und e-mail-Programm, die die Schüler/-innen auf Grund ihrer Computererfahrung sehr schnell umsetzen konnten, fanden erste Recherchen statt, die in eine SV-Webseite mündeten, welche kurze Zeit später ins Netz gestellt wurde.

        2.2.1.2 Schülerzeitung

        Die Bemühungen einer weiteren kleinen Schülergruppe um eine Schülerzeitung im Netz beschränkten sich auf Erkundung von Web-Zeitungen anderer Schulen, die über entsprechende Suchmöglichkeiten des "SchulWeb" (http://www.schulweb.de/ ), des SaN-Servers (http://www.san-ev.de) oder Suche von Schuladressen über weitere Bildungsserver erfolgte. Dass dieses Projekt nicht weitergeführt wurde, lag wohl mehr an dem insgesamt nicht sehr großen Interesse der SV an Schülerzeitungsarbeit, als an den zahlreichen Möglichkeiten, die eine Web-Zeitung bietet.

        Inzwischen zeigt sich die SV diesbezüglich engagierter. Die Schüler haben wohl die ihnen damit offenstehenden Möglichkeiten der Information, Präsentation und Interaktivität erkannt und es wird demnächst die erste Internet-Schülerzeitung des Gymnasiums Brede ins Netz gestellt.

        2.2.1.3. Unterricht

        Im Rahmen eines Informatikkurses wurden weitere Web-Seiten erarbeitet, in denen der Informatikunterricht selbst, sowie außerunterrichtliche Angebote der Schule (Chor, Sport-AGs, etc.) vorgestellt werden. Zudem bietet es sich für die Informatik an, in dieser Phase erste Kenntnisse der Progammiersprache von Internetseiten (die "html"-Sprache ? html = hypertext mark up language) zu vermitteln.

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    2.2 E-mail

    Immer noch im Rahmen der Einzelplatzlösung fanden erste e-mail Kontakte mit der Partnerschule in England statt, die aber auf Grund von technischen Problemen auf englischer Seite nicht weiter forciert wurden.

    Erfolgreicher verlief die Kontaktaufnahme zu einem Schüler des Gymnasiums Brede der sich zu einem einjährigen Auslandsaufenthalt in den U.S.A. aufhielt. Hier fand ein e-mail-Austausch mit Schülern einer 8. Klasse zum Thema "amerikanisches Schulsystem" mit recht interessanten Erkenntnissen und Ergebnissen statt.

    Diese e-mail-Kontakte sind jedoch noch nicht als systematische Projekte zu bezeichnen, sondern als erstes Kennenlernen der enormen Potientiale dieses Internetdienstes.

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    2.3 Projekte mit Lehrern

    Ca. 30 ? 40% der Lehrerschaft zeigen in unterschiedlicher Ausprägung Interesse am Projekt "Schulen-ans-Netz". Eine Vergößerung dieser Zahl wird durch Anbieten weiterer schulinterner Lehrerfortbildungen (SCHILF) erwartet (s. u.)

    1. 2.3.1 Erstellung einer "Website"

      Die von den Lehrern der Projektleitung erstellte "Website" (homepage wäre in diesem Zusammenhang ungenau, da der Begriff sich strenggenommen auf eine Internetseite bezieht, eine Website bezeichnet quasi einen Platz im Netz, mit all seinen Verknüpfungen und nachgeordneten Seiten) hat sich zu einem festen Bestandteil des Schullebens entwickelt. Die Website enthält einen Zugriffszähler sowie eine große Zahl von Verknüpfungen (Hyperlinks) zu weiteren Internetseiten (Erläuterungen dazu weiter unten), wie einem Gästebuch, dem aktuellem Terminkalender, einem Schulforum für Schüler, Eltern und Lehrer, einem Forum der Ehemaligen, Verknüpfungen zu Partnerschulen, zu Hilfen bei der Berufsfindung, zu Außerunterrichtlichen Angeboten und zu Interessanten Links, etc. Die Zugriffszahl steigt stetig.

      Der Zugriffszähler der Startseite der Website zeigt an, wieviele Zugriffe durch Internetnutzer auf diese Seite erfolgt sind und stellt für die Betreiber der Website eine interessante Information dar, wie die Seite angenommen wird.

      Das Gästebuch hat sich als ein beliebtes Forum erwiesen. Im Gästebuch können alle Internetnutzer, die diese Seite aufrufen, eine Nachricht, Mitteilung, Hinweise, Verbesserungsvorschläge, etc. hinterlassen. Hier zeigt sich auch die besondere Stärke der interaktiven Komponente des World-wide Web. Über das Gästebuch wurden viele Kontakte zu ehemaligen Schülerinnen und Schülern wieder aufgenommen. Viele von ihnen erbitten, dass ihre e-mail Adresse im Forum der Ehemaligen (einer weiteren Internet-Seite) aufgenommen wird.

      Es zeigt sich aber auch, dass das Gästebuch (wie übrigens die komplette Website) einer ständigen Pflege bedarf. Wenn auch selten, so kommt es doch vor, dass unangemessene Äußerungen im Gästebuch hinterlassen werden, die dann natürlich möglichst umgehend herausgenommen werden müssen.

      Der Terminkalender informiert die Schulgemeinde über wichtige Ereignisse des Schullebens und sollte wirklich aktuell sein.

      Das Schulforum (für Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrer) und das Forum der Ehemaligen stellen Kontaktforen dar, in denen e-mail-Adressen und ggf. URLs des genannten Personenkreises (URL = Uniform Resource Locator = Internetadresse (eigene homepage)) veröffentlicht werden können. Schriftliches Einverständnis ist aus datenschutzrechtlichen Gründen unbedingt notwendig. Die Veröffentlichung von Verknüpfungen zu homepages von Schülern, etc. kann allerdings auf Grund nicht kontrollierbarer Inhalte schon problematisch werden.

      Verknüpfungen (Hyperlinks) zu den Partnerschulen, die ebenfalls schon eine eigene Website betreiben, sind für die Schulgemeinde informativ und bieten Ansatzpunkte für die Vorbereitung eines Schüleraustausches oder fachunterrichtliche Aktivitäten (z. B. Übersetzung der Seiten im Fremdsprachenunterricht)

      Besonders außerunterrichtliche Angebote bieten Möglichkeiten für die Mitarbeit von Schülern, die in eigenen Internetseiten AGs, etc. vorstellen.

      Neben den im unterrichtlichen Zusammenhang gebotenen Hilfen bei der Berufsfindung, können Verknüpfungen (Hyperlinks) zu Universitäten und zu Berufe vermittlenden Institutionen (z. B. Arbeitsamt, etc.) im heutigen angespannten Berufsmarkt eine entscheidende Hilfe für Schülerinnen und Schüler sein, um ihr berufliches Wirkungsfeld zu finden. Die diesbezügliche Nutzung des Internets hat viele Vorteile. Eine landes- und bundesweite, ja sogar globale Jobsuche wird möglich, genauso wie lokale Erkundung. Die Aktualität und ortsunabhängige Erreichbarkeit der Angebote ist gewährleistet.

      Die interessanten Links stellen ein weiteres Angebot dar, in dem z. B. die Schulfächer sowie religiöse, soziale, wirtschaftliche, etc. Informationen berücksichtigt werden können.

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      2.3.2 SCHILF (schulinterne Lehrerfortbildung)

      Eine schulinterne Lehrerfortbildung wurde von einem Lehrer der Projektleitung im Rahmen der Einzelplatzlösung durchgeführt. Hierzu fanden in vier verschiedenen Kleingruppen in jeweils 3 Abendveranstaltungen eine Einführung ins Internet statt. Schwerpunkte waren: Browserbedienung, Suchmaschinen, e-mail. Ca. 30 Prozent des Kollegiums nahmen an der Fortbildung teil. Einige Kollegen nutzen seitdem den SaN-Rechner für Internet-Recherchen und e-mail. Ein weiterer Kollege nahm die Fortbildung zum Anlass, sich selbst einen privaten Internetzugang zu beschaffen. Von den genannten Kollegen/-innen wird e-mail inzwischen auch zur schnellen Kommunikation untereinander genutzt.

      Weitere schulinterne Fortbildungen sollen Schwellenängste reduzieren, die Akzeptanz für das neue Medium erhöhen sowie die Chancen und Möglichkeiten des Internets besonders herausstellen. Es geht nicht lediglich darum, alte Darstellungsformen im neuen Medium zu nutzen (d. h. hauptsächlich Text, gelegentlich ein Bild oder eine Graphik als Darstellungsform) sondern um die Verwendung von Hyperlinks (Verknüpfungen unterschiedlicher Internetseiten), Animationen, Ton-Dateien, Videosequenzen, downloads/uploads ("Herunterladen" von Dateien aus dem Internet/"Hochladen" eigener Dateien ins Netz - z. B. für die eigene homepage), Nutzung der Interaktivität und Aktualität des Mediums, etc.

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      2.3.3 SCHELF (schulexterne Lehrerfortbildung)

      Ein Erfolg des Projekts "Schulen-ans-Netz" ist auch in großem Maße von Fortbildungsmöglichkeiten für die Kolleginnen und Kollegen und besonders auch der Projektleitung abhängig. Es ist dazu notwendig, dass die mit dem Projekt befassten Kolleginnen und Kollegen von anderen Aufgaben entlastet werden.

      Die einschlägige Fachliteratur trifft hierzu eindeutige Aussagen:

    • "Vielmehr sollten diejenigen, die sich bereits eingearbeitet haben, ein erhöhtes Maß an Unterstützung erfahren. Bislang - so jedenfalls klagen auch viele derjenigen, die sich mit großem privaten Engagement für die Anwengung neuer Medien einsetzen - ist öffentliche Assistenz eher bescheiden"4)
    • "Schlüsselfaktoren für die erfolgreiche Integration und Verbreitung von Multimedia in der pädagogischen Praxis sind eine gute Vorbereitung der Lehrkräfte und die technische Betreuung bei der Nutzung der neuen Hilfsmittel"5)
    • "Wir haben gelernt, dass man in Lehrer investieren muss und dass man ihnen Zeit geben muss, die Technik gut und angemessen zu nutzen. ... Es hat sich herausgestellt, dass der technische Support absolut entscheidend ist, denn wenn die Technik nicht funktioniert, spielt es keine Rolle wie gut sie ist. Sie wird nicht benutzt werden"6)

    Regelmäßige SCHELF-Fortbildungen müssen daher projektbegleitender Fixpunkt sein und wurden durch die Schulleitung ermöglicht. Die in NRW praktizierte Form der SCHELF mit Moderatoren zeigt nur mäßigen Erfolg. Für das vorliegende Projekt wurden daher auch über das Moderatorenkonzept hinausgehende Fortbildungen gefördert.

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    2.3.4 Suche von Unterrichtsmaterial im Netz

    Im Internet wird mittlerweile ein kaum noch überschaubares Angebot an Unterrichtsmaterial zur Verfügung gestellt. Um interessierten Kollegen/-innen den Einstieg zu erleichtern und die Sinnhaftigkeit des neuen Mediums zu demonstrieren, hat es sich als hilfreich und motivierend erwiesen, im Rahmen der SCHILF (s. o.) individuell auf die Fächerkombination der Teilnehmer zugeschnittene Internetadressen anzubieten. Hinsichtlich dieser Abhandlung können jedoch nur exemplarisch einige Literaturhinweise und einige wenige Internetadressen genannt werden. Die einschlägige Literatur und Fachzeitschriften bieten diesbezüglich Unmengen weiterer Informationen an.

    Internetadressensammlungen in Buchform:

    • Grieser H., McCready, C.; Lernorte im Internet, Mühlheim 1996, überarbeitet 1998
    • Perrochon, L.; School goes Internet, Heidelberg 1996

    Bücher über Online-Projekte:

    • Donath, R.; Volkmer, I.; Das transatlantische Klassenzimmer, Hamburg 1997
    • Donath, R.; e-mail-Projekte im Englischunterricht, Stuttgart 1996

    Internetadressen:

    http://www.zum.de Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet (vielfältige Informationen für alle Fächer)

    http://www.bbsmoers.nw.schule.de/ Server der Berufsbildenden Schule in

    Moers mit Materialien für Lehrer und Schüler

    http://www.vatican.vaVatikan

    http://katholische-kirche.deKatholische Kirche im Internet

    http://www.kath.deLinksammlung von Websites aus dem katholischen Bereich

    http://www.ekd.deEvangelische Kirche

    http://www.christweb.deSuchmaschine für christliche Inhalte

    http://www.cheat.net/Hausaufgabensammlung incl. Referate

    (Schüler nutzen sie schon häufig und geben Plagiate ab)

    http://www.hausaufgabe.de Hausaufgabendatenbank

    http://home.t-online.de/home/Wolfgang.Hentschel/englisch.htmUmfangreiche Linksammlung für Englischlehrer

    http://www.stolaf.edu/network/iecc/ St. Olaf-Liste (Kontaktsuche für e-mail Projekte)

    http://dbs.schule.de/toplist.html Die 10 wichtigsten Adressen für Lehrer

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2.4Elternreaktionen

Die hier herangezogene Projektschule, das Gymnasium Brede in Brakel, hat einen ländlichen Einzugsbereich. Darauf ist wohl in erster Linie zurückzuführen, dass Kenntnisse über und eigene Erfahrungen mit dem Internet bei Eltern noch relativ rar sind. Umfragen bezüglich e-mail-Adressen von Eltern ergaben vorerst eine geringe Internetzugangsrate.

Auch das Angebot, vorhandene e-mail Adressen in einem Elternforum klassenweise zusammenzustellen und als Internetseite der Schulwebsite zu veröffentlichen, um die Kommunikation auch zwischen Eltern unterschiedlicher Klassen zu verbessern, wird dementsprechend noch kaum wahrgenommen.

Kommt man jedoch in Elterngesprächen auf das Internet, Medienkompetenz, Schlüsselqualifikationen für die Informationsgesellschaft zu sprechen, so sind die Reaktionen durchaus positiv. Auch Elternbeiträge im Gästebuch der Schulwebsite begrüßen diesbezügliche Aktivitäten der Schule. Die Nachfrage wird m. E. im Zuge der technischen und telekommunikativen Weiterentwicklung und der stärker ins Bewusstsein rückenden Informationsgesellschaft erheblich ansteigen.

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3. Pädagogische Überlegungen zum Interneteinsatz

  1. Die Thematisierung des Internets, seiner Anwendung und Nutzung kann natürlich kein Selbstzweck sein. Ein grundlegendes Ziel muss die Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf die Informationsgesellschaft sein. Dazu gehört die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen für das nächste Jahrtausend. Neben Medienkompetenz, die im Weiteren einer ausführlicheren Betrachtung zu unterziehen ist, werden weitere Qualifizierungen gefordert:

    "Medienkompetenz wird zur Schlüsselqualifikation in der Informationsgesellschaft. [...] Basiskompetenz jeden qualifizierten Umgangs mit neuen und alten Medien ist die Lesefähigkeit der Nutzer. [...] Die Pflege der Lesekultur ist daher eine zentrale Aufgabe in der Multimedia-Welt. [...] Darüber hinaus sollte der umfassende Medieneinsatz in Schulen und Hochschulen Schlüsselqualifikationen für das Informationszeitalter ausbilden. Dazu gehören vor allem Problemlösungskompetenzen, das Know-how für technisches und inhaltliches Informationsmanagement sowie die Fähigkeit zur Informationsbewertung und zur Informationspräsentation."7)Ergänzend ist die Fähigkeit zur Arbeit im Team einschließlich der Kommunikationsfähigkeit zu benennen, die ethische Komponente explizit hervorzuheben und Chancen und Risiken der neuen Medien ? und damit besonders des Internets ? sind zu diskutieren.

    "Die Medien sind "Instrumente sozialer Kommunikation", und ihre Möglichkeiten wie auch ihre Aufgaben für die einzelnen und die Gesellschaft sind von daher zu bestimmen. [...] Für die Kirchen ist entscheidend, ob die Medien- und Kommunikations-techniken dem Menschen, der Entfaltung von Lebensmöglichkeiten, seiner kritischen Verantwortung und dem Zusammenleben in der (Welt-)Gesellschaft dienen oder die Gemeinschaft beeinträchtigen"8).

    Sicher können die genannten Qualifikationen und Forderungen nicht durch "ein wenig Surfen im Internet" realisiert und umgesetzt werden, sondern bedürfen ganz konkreter Konzepte, die nur über Fächergrenzen hinweg greifen können, genauso wie das Internet grenzüberschreitende globale Ausmaße hat. Die Entwicklung solcher übergeordneter medienpädagogischer Konzepte für Schulen ist als wichtige Aufgabe zukünftiger Schulentwicklung einzustufen, kann jedoch nicht Kernpunkt dieser Abhandlung sein, die lediglich einen Überblick geben kann und Perspektiven für die Zukunft aufzeigen soll.

    Dennoch möchte ich erste konzeptionelle Überlegungen andeuten und werde daher zunächst einige eher theoretische Begriffe klären, dann auf die Vermittlung von Medien- resp. Internetkompetenz eingehen und schließlich praktische Gesichtspunkte erörtern.

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    3.1 Medien/Multimedia/"Neue Medien"

    1. Multimedia und Medienkompetenz sind zur Zeit in aller Munde, doch oft sind über Schlagworte hinausgehende Vorstellungen von diesen Begriffen nur vage. Zunächst soll daher der Begriff "Medium" als Ausgangspunkt näher bestimmt werden.

      3.1.1 Was ist ein Medium

      Das deutsche Universalwörterbuch9) definiert ein Medium als: vermittelndes Element.

      • Alles was dazu benutzt wird, etwas zu "vermitteln", eine Mitteilung oder Nachricht zu überbringen ? die menschliche Sprache, Töne, Geräusche, ein Brief, ein Buch, ein Telefon, ein Radio, das Fernsehen, ein Computer, kann demnach als Medium bezeichnet werden.

      Was ist jedoch eine Mitteilung oder Nachricht? Auch hier hilft das deutsche Universalwörterbuch weiter:

      • Eine Mitteilung ist etwas, was man jmdm. mitteilt, wovon man jmdm. Kenntnis gibt10)
      • Eine Nachricht vermittelt die Kenntnis des neuesten Sachverhalts 11)

      Beide Definitionen beinhalten, dass ein "Sender" und ein "Empfänger" involviert sind. Weiterhin ist zu berücksichtigen, dass der Sender seine eigene Interpretation seiner Nachricht oder Mitteilung vollzieht, die eng mit seiner Intention verknüpft ist. Diese Interpretation wird nicht immer mit der Interpretation des Empfängers übereinstimmen.

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      3.1.2 Was ist ein "Multimedium", was sind "Neue Medien"?

      Als Multimedium im eigentlichen Sinne kann ein PC mit der entsprechenden Hardware (also elektronischen Komponenten wie Soundkarte, Grafikkarte, CD-ROM-Laufwerk, zukünftig möglicherweise DVD-Laufwerk mit vielfacher Kapazität eines CD-ROM Laufwerkes) bezeichnet werden, der in der Lage ist, die traditionellen vermittelnden Elemente Text, Foto oder Bild, Ton und Film als Mitteilung oder Nachricht zusammenzuführen. Bezüglich des Internets ist die telekommunikative Komponente zu ergänzen, um der schnellen "Vermittlung" und dem interaktiven Charakter gerecht zu werden.

      "Neue Medien" gibt es genaugenommen nicht. Da die technische Entwicklung in ihrer Geschwindigkeit der Sprachentwicklung voraus ist, wird auf eine sprachliche Hilfskonstruktion wie "Neue Medien" zurückgegriffen. Neu an den sogenannten "Neuen Medien" ist lediglich, dass "klassische Medien" nunmehr integriert in einem Gerät, dem Multimedium PC, zur Anwendung kommen und über das Internet ausgetauscht werden können. Wenn überhaupt, kann lediglich das "Internet" als singuläres neues Massenmedium bezeichnet werden.

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    3.2Medienkompetenz

    1. Medienkompetenz wird heutzutage allerorten als Schlüsselqualifikation der Informationsgesellschaft bezeichnet, doch was ist Medienkompetenz eigentlich?

      Medienkompetenz = Surfen im Internet?

      Medienkompetenz = virtuelle Welten erorbern?

      Medienkompetenz = Computer anschalten?

      Medienkompetenz = Browser starten?
       
       

      Der zunächst einmal gar nicht neue Begriff der Medienkompetenz, der bislang auf die traditionellen Medien Anwendung fand, wurde schnell zum Schlagwort ? und stellt vielleicht das Wort des Jahres 1998 dar. Eine klare Begriffsklärung können wohl nur wenige auf Anhieb abgeben.

      Ich werde versuchen, diesen aktuellen Begriff im Folgenden zu erhellen und auf die Internetnutzung anzuwenden.

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      3.2.1 Was ist Medienkompetenz?

      Unter Bezug auf obige Definition von Medium (3.1.1) leuchtet ein, dass man im Rahmen medienkompeteten Verhaltens die drei Aspekte Sender, Nachricht/Mitteilung und Empfänger berücksichtigen muss.
       
       

      Die einschlägige Literatur bietet Definitionen zu diesem Faktorenkomplex und beinhaltet die oben genannten Aspekte. Demnach lässt sich Medienkompetenz verkürzt wie folgt beschreiben als die Fähigkeit:

      • "Medienangebote sinnvoll auszuwählen und zu nutzen,
      • eigene Medien zu gestalten und zu verbreiten,
      • Mediengestaltungen zu verstehen und zu bewerten,
      • Medieneinflüsse zu erkennen und aufzuarbeiten,
      • Bedingungen der Medienproduktion und -verbreitung analysierend zu erfassen und Einfluß auf die Entwicklung der Medienlandschaft zu nehmen"12)

      Diese Definition erscheint mir auch deshalb hilfreich, weil sie sich allgemein auf Medien anwenden lässt und nicht, wie andere Erklärungsversuche, den multimedialen Vermittler "Internet" explizit benennt. Dadurch kommt zum Ausdruck, dass auch das Internet "nur" ein Massenmedium ist, dessen Bedeutung allerdings immer wichtiger werden wird. Die ethische Dimension ist in dieser Definition implizit enthalten, man sollte sich ihrer aber jederzeit bewusst sein.

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      3.2.2 Wie nutze ich das Internet medienkompetent?

      Diese Frage soll in Anlehnung an Tulodzieckis Darstellung (s. o. 3.2.1) besonders hinsichtlich schulischer Relevanz durch einige Beispiele beleuchtet werden.

    Internetkompetenz lässt sich beschreiben als die Fähigkeit13):

    1. Internetangebote sinnvoll auszuwählen und zu nutzen

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    2. eigene Internetangebote zu gestalten und zu verbreiten

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    3. Gestaltungen von Internetangeboten zu verstehen und zu bewerten

    Die Differenzierung zwischen verschiedenen Internetangeboten und deren richtige Einordnung sind entscheidend für das Verständnis der Offerten. Dies ist besonders wichtig, da mittlerweile praktisch jedermann Internetseiten ins Netz stellen kann.

    Ein zunehmendes Problem stellt in diesem Zusammenhang die "Realitätskonstruktion" dar. Oft ist nicht mehr erkennbar ob es sich bei den Webangeboten (Texte, Graphiken, Fotos, Sounds, Videos, etc.) um Fiktion oder Realität oder um eine Vermischung von beidem handelt.

    Es gilt zu erkennen, welchen Zweck der Autor verfolgt:

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    4. Interneteinflüsse zu erkennen und aufzuarbeiten

    Auf Grund veränderter sozialer Gegebenheiten (u. a. zunehmende Anzahl von Singles, alleinerziehenden Elternteilen, häufig sich selbst überlassenen Kindern durch Berufstätigkeit beider Elternteile, etc.) wird vermehrt von emotionaler Verarmung in unserer Gesellschaft gesprochen.

    Das Internet mit seinen vielfältigen Anwendungen und besonders der interaktiven Komponente besitzt das Potential eines gewissen Ausgleichs emotionaler Defizite durch Realitätsflucht, z. B. durch

    Auch das Phänomen Internetmanie wird bereits wissenschaftlich untersucht.

    Im Rahmen des Erwerbs von Medienkompetenz bzw. hier "Internetkompetenz" geht es also auch darum, negative, wie auch positive Einflüsse des Internets aufzuzeigen, Ursachen zu identifizieren, die Folgen aufzuarbeiten und, sofern negative Einflüsse erkannt werden, Alternativen zu erarbeiten.

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    5. Bedingungen der Internetentwicklung und -verbreitung analysierend zu erfassen und Einfluß auf die Entwicklung der Internetlandschaft zu nehmen

    "Dabei geht es um die Analyse und Kritik von institutionellen und gesellschaftlichen Bedingungen der Medienproduktion, Medienverbreitung und Medienrezeption [...]. Medienanalyse und Medienkritik sind zugleich als Möglichkeit zu sehen, die eigene Position im Rahmen der Massen-, Gruppen- und Individualkommunikation in der Gesellschaft zu durchschauen, kritisch zu reflektieren und sich für Verbesserungsmöglichkeiten zu engagieren." 14)

    Diskussion und Verbesserung von Datenschutz, Klärung von Urheberrechtsfragen, Einwirken auf gesellschaftliche Formen des Jugendschutzes, aktive Gestaltung von Chatgroups, das Einrichten von Newsgroups, die kritische Reflektion z. B. wirtschaftlicher Interessen der Mediengiganten, sind nur einige Beispiele dieser Kategorie.

3.3 Spannungsfeld Jugendschutz und freier Zugang zu beliebigen Themen und Inhalten

  1. "Kinder und Jugendliche sollen vor Medieninhalten geschützt werden, die sich negativ auf ihre geistige, seelische, emotionale, moralische und religiöse Entwicklung auswirken können. [...] Gerade den Eltern kommt im Sinne der Selbstregulierung eine noch größere Eigenverantwortung zu. Technische Sicherungssysteme in Programmen oder Geräten können die Eltern dabei unterstützen, entlasten aber die Anbieter und Service-Provider nicht von ihrer Verantwortung" 15)

    Eindeutige Regelungen und Einschränkungen der Verantwortlichkeit der Diensteanbieter sind in
    § 5 des Teledienstegesetz (TDG) festgehalten, das Bestandteil des Informations- und Kommunikationsdienste Gesetzes ist. 16)

    Natürlich gibt es Programme, die Zugang zu bestimmten "Websites" (Internetadressen) einschränken oder verhindern. Sie sind auch Bestandteil gängiger pädagogischer Netzwerk-Software (Software für Computernetze) für Schulen. Es handelt sich dabei häufig um sogenannte Positiv- oder Negativlisten, d. h. der Lehrer kann vor Beginn seines Unterrichts bestimmte Adressen, die die Schüler anwählen sollen oder dürfen auf einer Positivliste vermerken. Die Schüler können dann nur auf die in dieser Liste vermerkten Adressen zugreifen, alle anderen sind ausgeschlossen. Das umgekehrte Prinzip verfolgen Negativlisten. Hier werden bestimmte Adressen oder Wörter bzw. Begriffe auf einer Liste vermerkt, die die Schüler nicht anwählen dürfen. Immer wenn ein Schüler eine Adresse eingibt, die auf der Negativliste enthalten ist, oder Begriffe auftauchen, die auf der Liste sozusagen indiziert sind, verweigert das Programm den Zugang. Solche Lösungen können in bestimmten Situationen hilfreich sein. Dennoch muss bedacht werden, dass es immer Schüler geben wird, die in der Lage sind, solche technischen Zugangsbeschränkungen zu umgehen.

    Medienkompetenz heißt jedoch, Schülern die Fähigkeit zum Umgang mit dem vorhandenen Informationsangebot zu vermitteln. Im Rahmen eines unterrichtlichen Konzeptes könnte Schülern z. B. eine Art Verpflichtungserklärung abverlangt werden, in der die Modalitäten für die Nutzung des Internets festgelegt werden. Eine solche Erklärung wäre von den Schülern und den Eltern zu unterschreiben. Ein solches Verfahren zielt auf eine höher Stufe medienkompetenten Verhaltens als reziptive Hinnahme ausgeschlossener Inhalte.

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    Weitergehende Aussagen zum Jugendschutz macht das Informations- und Kommunikationsdienste-Gesetz:

    "Jugendschutz

    Die rechtlichen Maßnahmen zum Jugendschutz bestehen aus einem dreistufigen System, das dem jeweiligen Gefährdungsgrad der Inhalte entspricht und dem Schutz von Kindern und Jugendlichen, aber auch dem Recht auf freie Meinungsbildung und -äußerung Rechnung trägt:

    1. Stufe: Anpassung des Strafgesetzbuchs und des Ordnungswidrigkeitenrechts (z.B. Strafbarkeit der Auschwitzlüge auch im Netz);

    2. Stufe: Indizierung schädigender, aber nicht verbotener Inhalte durch die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften; die Verbreitung solcher Informationen ist nur zulässig, wenn durch technische Vorkehrungen sichergestellt werden kann, daß Minderjährige diese nicht abrufen können;

    3. Stufe: Diensteanbieter, deren Angebote jugendgefährdende Inhalte enthalten können, sind verpflichtet, Jugendschutzbeauftragte zu bestellen; diese sollen die Nutzer und die Diensteanbieter in allen Fragen des Jugendschutzes beraten: den Nutzer, insbesondere die Erziehungsberechtigten, sollen sie über Angebote und Schutzvorkehrungen beraten, den Diensteanbieter sollen sie bei der Angebotsplanung und der Gestaltung der Nutzungsbedingungen beraten. Die Unternehmen können die Verpflichtung durch Übertragung der Aufgaben auf eine Einrichtung der Freiwilligen Selbstkontrolle erfüllen; das Gesetz geht damit auch im Bereich des Jugendschutzes einen neuen Weg und mißt der Freiwilligen Selbstkontrolle eine eigenständige und für die Akzeptanz der neuen Dienste wichtige Bedeutung bei.

    Der einzelne Diensteanbieter muß bei der Umsetzung der jugendschutzrechtlichen Regelungen des IuKDG prüfen, ob Jugendschutzbeauftragte zu bestellen sind. Gleichzeitig ist durch die Diensteanbieter sicherzustellen, daß die gesetzliche Aufgabe des Jugendschutzbeauftragten auch an entsprechende Einrichtungen der Freiwilligen Selbstkontrolle delegiert werden kann." 17)

    Die Jugendminister aller Bundesländer haben inzwischen das Jugendschutz-Net (http://www.jugendschutz.net) gegründet, dass zur Durchführung der Jugendschutzbestimmungen, wie sie im Mediendienste-Staatsvertrag der Länder festgehalten sind, beitragen soll.

    "Darin wird festgehalten, daß für Online-Dienste, die sich an die Allgemeinheit richten, vergleichbare Regelungen gelten, wie für andere Massenmedien. Wie auch in Rundfunk und Fernsehen sind gewaltverherrlichende, rassistische oder pornographische Angebote unzulässig. Angebote, die Kinder und Jugendliche in ihrer noch nicht abgeschlossenen Entwicklung beeinträchtigen, sollen soweit möglich auf Erwachsene beschränkt werden."

    Darüberhinaus finden sich Aussagen zum Jugendschutz u. a. in folgenden Internetdokumenten:

    http://www.rz.fhtw-berlin.de/FB3/Professoren/Kessler/pm_mdstv.html : NW Gesetz zum Staatsvertrag über Mediendienste (Mediendienste-Staatsvertrag) vom 27. Juni l997

    http://www.iid.de/rahmen/iukdgbt.html : Gesetz zur Regelung der Rahmenbedingungen für Informations- und Kommunikationsdienste (Informations- und Kommunikationsdienste-Gesetz - IuKDG - sog. Multimedia-Gesetz)

    Inzwischen prüfen die Behörden, inwieweit es technisch zuverlässig realisierbar ist, dass Anbieter im Rahmen einer freiwilligen Selbstkontrolle, bestimmte Internetseiten erst für bestimmte Altersgruppen freigeben. Auf der Anwenderseite müsste dazu eine entsprechende Zugangssoftware installiert sein

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3.4 Wie ist sinnvolle Nutzung des Internets im Rahmen schulischer Bildungsarbeit
möglich?

Jeder, der sich intensiv mit der schulischen Nutzung des Internets beschäftigt, wird über kurz oder lang über den Tellerrand des World-wide Web hinausschauen und erkennen, dass ein methodisch-didaktisch durchdachter Einsatz ein umfassendes Konzept erfordert. Die isolierte Betrachtung des Internets kann nur fragmentarisch bleiben. Die verschiedenen, dort zum Einsatz kommenden Medien erfordern eine systematische Aufarbeitung, die, soll sie komplett sein, m. E. ein medienpädagogisches Konzept erfordert, dass auch die Leitlinien der Schule aufnimmt:

"Die Entwicklung von Schulprogrammen, mit denen sich Schulen in einer schülerbezogenen Weise ihr eigenes, möglichst unverwechselbares Gesicht geben sollen, ist eine aktuelle Forderung der Bildungsforschung und -politik. Diese Aufgabe läßt sich mit dem Anliegen, der "Medienerziehung" in den Schulen einen größeren Stellenwert zu verschaffen, hervorragend koppeln, der Schwerpunkt "Medienerziehung" bietet sich geradezu an".

Eine mögliche Vorgehensweise für die Zukunft wird also sein, zunächst weitere Erfahrungen mit dem Internet zu sammeln, Projekte zu erproben, fächerübergreifendes Arbeiten zu praktizieren, um diese Erfahrungen dann in ein übergeordnetes medienpädagogisches Konzept einzubringen.

Im Prinzip können alle Unterrichtsfächer Nutzen aus dem Internet ziehen, sei es im Sinne der Informationsrecherche, der Kontaktaufnahme und des Gedankenaustausches mit Experten, der Darstellung von Ergebnissen, etc.. Besonders Fächer in denen es auf Aktualität ankommt (z. B. Politik: jederzeitige Abrufbarkeit von aktuellen Wahlergebnissen, Erdkunde: Bevölkerungszahlen, Naturwissenschaften: neue Forschungsergebnisse) werden bei Vorhandensein der notwendigen Infrastruktur bald nicht mehr auf die Möglichkeiten des Internets verzichten wollen.

Zu einer funktionierenden Infrastruktur gehören Computerräume mit Internetanschluss für die Einführung in die Arbeit mit dem World-wide Web. Mindestens genauso wichtig sind m. E. jedoch mobile Computereinheiten mit Projektionseinrichtungen (Beamer), die, wie heute Videorecorder in Videoschränken, je nach Bedarf in den entsprechenden Klassenraum geschoben werden können, damit, z. B. in Gruppenarbeitsphasen, Informationen aus dem Netz abgerufen werden können. Der Informatikraum wird dazu in der Regel nicht zur Verfügung stehen, da dort oftmals Fachunterricht stattfindet.

Voraussetzung für einen flexiblen Interneteinsatz ist eine Verkabelung bzw. Vernetzung aller Klassenräume. Zunächst ist anzustreben, wenigstens drei bis vier Klassenräume "internetfähig" zu machen, mittelfristig ist es jedoch notwendig, eine Anschlussmöglichkeit in allen Klassenräumen zu realisieren.

Eine sinnvolle Nutzung des Internets halte ich in allen Schulformen für möglich, wobei zur Zeit für die Grundschulen sicherlich Einschränkungen zu machen sind. Bei der derzeitigen Entwicklung im Bereich der Informations- und Computertechnologien ist jedoch der Zeitpunkt absehbar, zu dem Schüler der 5. Klasse sich bei der Einführung in Internetarbeit gelangweilt abwenden, weil sie dies alles schon von zu Hause kennen.

Besonders Hauptschulen kommt eine wichtige Funktion bei der Vermittlung von Internetkompetenz zu, um der Gefahr zu begegnen, dass "Kinder aus bildungsfernen und finanzschwachen Familien den Anschluß an die verpassen, die sich zu Hause mit teuren Bildungsprogrammen fit für die schulischen Anforderungen machen", um einer neuen Klassengesellschaft ("information rich vs. information poor") entgegenzuwirken.

Grenzen der Internetnutzung sind z. Zt. wohl überwiegend im infrastrukturellen, personalen und organisatorischen Bereichen zu sehen. Grenzen sind aber auch dort zu ziehen, wo ethische Gesichtpunkte verletzt werden, d. h. wo "allgemeingültige Normen u. Maximen der Lebensführung, die sich aus der Verantwortung gegenüber anderen herleiten" beinträchtigt werden.

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4.Ausblick

  1. Allen Internetpionieren und solchen, die es noch werden möchten, kann nur Mut zu weiterführenden Lösungen gemacht werden.

    Für das Gymnasium Brede (s. 2. Erfahrungsbericht - Die Anfänge - ) bedeutet das, dass in Kürze ein kleines Schulnetz an einen Multimedia-Rechner angeschlossen wird, so dass von allen Schülerplätzen aus das Internet erreichbar ist.

    Sobald die nächste Ausbaustufe (Netzwerk und  einzelne Klassenräume mit Internetanbindung) erreicht ist, sind u. a. umfassendere Projekte geplant. Die Mailprojektpartnersuche erfolgt schon zur Zeit über die St. Olaf-Liste (s. o. http://www.stolaf.edu/network/iecc/ ).

    Trotz der rasanten technischen Entwicklung wird es einige Jahre dauern, bis die Mehrzahl der Kolleginnen und Kollegen sich des Internets bedient und modernste Medien als selbstverständlich ansehen wird: "Erfahrungen im In- und Ausland bestätigen immer wieder die Dauer von 5 - 8 Jahren für den Umstellungsprozeß auf ein umfassendes - medienzentriertes - Reformkonzept." Ein langer Atem scheint vonnöten.

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5. Schlussbemerkungen

  1. Der Erwerb von Medienkompetenz und damit auch Internetkompetenz wird - m. E. nicht zu Unrecht - immer wieder als eine der wichtigsten Schlüsselqualifikationen der Informationsgesellschaft genannt.

    Daher kann nur der Gemeinsamen Erklärung der Deutschen Bischofskonferenz und des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland zugestimmt werden, die zusammenfassend aussagt:

    "Es gilt sowohl den technisch-instrumentellen Umgang mit den Medien und Kommunikationsangeboten als auch die Gesetzmäßigkeiten und Arbeitsweisen der jeweiligen Medien zu erlernen, um die einzelnen Angebote selbst in kritischer und ethisch verantwortbarer Weise [vom Autor hervorgehoben] erstellen, beurteilen und nutzen zu können."

    Sich Medienkompetenz anzueignen gilt allerdings nicht nur für Schüler, sondern gleichermaßen für Lehrer, bei denen auch nach meiner Beobachtung häufig noch Unwissenheit, Aversion und Misstrauen festzustellen sind:

    "Viele Lehrer stehen der neuen Informationstechnologie negativ gegenüber, sehen in neuen attraktiven Lernangeboten eine Konkurrenz oder fürchten, daß sie im virtuellen Klassenzimmer überflüssig werden. Sie wissen, daß der gewohnte Unterrichtsstil keine Zukunft mehr hat. Und die meisten Lehrer ahnen, daß die Schüler ihnen beim Umgang mit den neuen Technologien weit voraus sind".

    Medienkompetenz für Lehrer beinhaltet die Erkenntnis, dass die Lehrerrolle der Zukunft anders aussehen wird als heute. Individuelle Lernwege, -methoden und ?tempi werden möglich, genauso wie veränderte Kooperationsformen zwischen Lehrern und Schülern.

    Lehrer können schon heute über das Netz Unterrichtsmaterialien, Unterrichtsideen, Projektberichte, etc. austauschen. Allerdings setzt dies voraus, dass auch Lehrer sich medienkompetent machen bzw. auf dem aktuellen Stand halten. Auch für Lehrer gilt, für die Zukunft mehr denn je, lebenslang zu lernen:

    "Schließlich wird man im Schulleben ... zu vermitteln haben, daß es in dem sich anschließenden Berufsleben der eigenen Verantwortung vorbehalten bleibt, inwieweit man sich den zwingenden Weiter- und Fortbildungsprozessen stellt. Es ist ein Bewußtsein darüber herbeizuführen, daß der aktuelle Arbeitsplatz fortlaufenden Änderungsprozessen unterworfen sein kann".

    Für das Schulmanagement der Zukunft wird die Erstellung von medienpädagogischen Konzepten und die Medienintegration von großer Bedeutung sein.

    Eine Schule, die den zukünftigen Bedürfnissen ihrer Schüler gerecht werden will, wird Medienkompetenz explizit als Qualifikation ausweisen müssen.

    Wir sind auf dem Weg zu Isaac Asimovs Szenario.

    Noch aber haben wir Gestaltungsspielraum. Wir sollten ihn in unserem Sinne nutzen!
     
     

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Anmerkungen:

1) Asimov, Isaac; The Fun They Had, in: T. Boardman; Connoisseur's Science Fiction, Harmondsworth 1964

2) vgl. a. a. O. (wörtliche Rede übersetzt vom Verf.)

3) Eder, Georg; Neue Medien in der Schule - Projekte in Bayern, in: "Zeitschrift zur politischen Bildung" 34 (1997) 3, S. 62

4) Stange, Eva-Maria; Die neuen Medien in der Bildungspraxis - Chancen und Grenzen, Stellungnahmen zum Thema, in: "Zeitschrift zur politischen Bildung" 34 (1997) 3, S. 104

5) Europäische Kommission (Hrsg.), Lernen in der Informationsgesellschaft, Luxemburg 1997, S. 10

6) Roberts, Linda; Today's challenge to the School: What Is the School's Educational Potential? (übersetzt vom Verf.), in: Bertelsmann Stiftung (Hrsg.), Die Informationsgesellschaft von morgen - Eine Herausforderung an die Schule von heute, Gütersloh 1996, 2. Auflage, S. 77f

7)Kommunikationsordnung 2000, Grundsatzpapier der Bertelsmann Stiftung zu Leitlinien der zukünftigen Kommunikationsordnung, Gütersloh 1997, S. 41

8) Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland und Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz (Hrsg.), Chancen und Risiken der Mediengesellschaft, Gemeinsame Erklärung der Deutschen Bischofskonferenz und des Rates der Evanglischen Kirche in Deutschland, Hannover und Bonn, o. J., S. 10f

9) o. Autor, Deutsches Universalwörterbuch, PC Bibliothek, Mannheim 1994

10) vgl. o. Autor, Deutsches Universalwörterbuch, PC Bibliothek, Mannheim 1994

11) vgl. a. a. O.

12) Tulodziecki, Gerhard; Medienkompetenz als Erziehungs- und Bildungsziel, in: Zeitschrift zur politischen Bildung 34 (1997) 3,

S. 25

13) vgl. Zentralstelle Bildung der Deutschen Bischofskonferenz (Hrsg.); Ein Netz für Netze in Schulen, Bonn 1998, S. 12f

14)Tulodziecki, Gerhard; u. a., Handlungsorientierte Medienpädagogik in Beispielen, Bad Heilbrunn 1995, S. 25

15) Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland und Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz (Hrsg.) a. a. O., S. 75

16) Das Informations- und Kommunikationsdienste-Gesetz (IuKDG) ? Kurzdarstellung -, http://www.iid.de/iukdg/iukdg-k.html, o. J.

17) Das Informations- und Kommunikationsdienste-Gesetz (IuKDG), a. a. O., http://www.iid.de/iukdg/iukdg-k.html

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Literatur

Allen am Thema Interessierten empfehle ich die von der Arbeitsgruppe "Neue Medien in der Schule" erstellten Handreichungen der Zentralstelle Bildung der Deutschen Bischofskonferenz , die  im Juni 1998 erschienen sind: "Ein Netz für Netze in Schulen" (Zentralstelle Bildung der Deutschen Bischofskonferenz, Kaiserstr. 163, 53113 Bonn)

Literatur:

  1. Asimov, I.; The Fun They Had, in: T. Boardman; Connoisseur's Science Fiction, Harmondsworth 1964
  2. Dichanz, H.; Schulprofil Medienerziehung, in: Pädagogische Führung 9 (1998) 1
  3. Drabe, M.; Münchner Erklärung aus der Sicht der Schule, http://www.san-ev.de/berichte/ akad3000_dt.html, o. J.
  4. Eder, G.; Neue Medien in der Schule - Projekte in Bayern, in: "Zeitschrift zur politischen Bildung" 34 (1997) 3
  5. Europäische Kommission (Hrsg.), Lernen in der Informationsgesellschaft, Luxemburg 1997
  6. Hartung, T; Internet - Die virtuelle Welt des Verbrechens, in: dp-special zur Ausgabe Deutsche Polizei 47 (1998) 4
  7. Informations- und Kommunikationsdienste-Gesetz (IuKDG) ? Kurzdarstellung -, http://www.iid.de/iukdg/iukdg-k.html, o. J.
  8. Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland und Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz (Hrsg.), Chancen und Risiken der Mediengesellschaft, Gemeinsame Erklärung der Deutschen Bischofskonferenz und des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Hannover und Bonn, o. J.
  9. Kommunikationsordnung 2000, Grundsatzpapier der Bertelsmann Stiftung zu Leitlinien der zukünftigen Kommunikationsordnung, Gütersloh 1997
  10. o. Autor, Deutsches Universalwörterbuch, PC Bibliothek, Mannheim 1994
  11. Roberts, L.; Today's challenge to the School: What Is the School's Educational Potential? (übersetzt vom Verf.), in: Bertelsmann Stiftung (Hrsg.), Die Informationsgesellschaft von morgen - Eine Herausforderung an die Schule von heute, Gütersloh 1996, 2. Auflage
  12. Stange, E.-M.; Die neuen Medien in der Bildungspraxis - Chancen und Grenzen, Stellungnahmen zum Thema, in: Zeitschrift zur politischen Bildung 34 (1997) 3
  13. Tulodziecki, G.; Medienkompetenz als Erziehungs- und Bildungsziel, in: Zeitschrift zur politischen Bildung 34 (1997) 3, S. 21 - 30
  14. Tulodziecki, G.; u. a., Handlungsorientierte Medienpädagogik in Beispielen, Bad Heilbrunn 1995
  15. Weidenmann, B.; Die Informationsgesellschaft von morgen: Was müssen wir lernen?, in: Bertelsmann Stiftung (Hrsg.), Die Informationsgesellschaft von morgen ? Eine Herausforderung an die Schule von heute, Gütersloh 1996, 2. Auflage, S. 63 ? 72
  16. Wiss. Rat der Dudenredaktion (Hrsg.), Duden, Fremdwörterbuch, Mannheim 1974
  17. Zentralstelle Bildung der Deutschen Bischofskonferenz (Hrsg.); Ein Netz für Netze in Schulen, Bonn 1998

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Dieser Artikel wurde veröffentlicht in der Zeitschrift "Katholische Bildung"
99 (1998) 7-8

© Wolfgang Hentschel
Priv. Gymnasium Brede
Bredenweg 7

33034 Brakel/Westf.
 
 
 
 

(c)Wolfgang Hentschel, Aktualisiert am: 17.08.98