Strategien des Sexualverhaltens
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Nach Buss und Schmitt zeigen Frauen und Männer unterschiedliche Strategien im Werbeverhalten. Der Grund hierfür liegt im geschlechterspezifischen Selektionsproblem der Sexualpartner, um eine möglichst hohe Reproduktion der eigenen Gene zu erreichen (Buss/Schmitt zit. n. Oerter / Dreher, S. 285).
Aus diesem Grund neigen Männer eher zu Kurzzeitstrategien im Sexualverhalten, denn sie erreichen eine höchstmögliche Reproduktion der eigenen Gene, wenn sie möglichst viele Frauen erreichen.
Frauen hingegen zeigen eher eine Langzeitstrategie im Sexualverhalten, denn für sie ist die Reproduktion mit wesentlich höheren Kosten verbunden. Hierfür ist es wichtig einen langfristigen Partner zu finden, der ihnen bei der Erziehung und Pflege der Kinder unterstützt (vgl. Stroebe/Jonas/Hewstone 2003, S. 34 – 36).
Siehe auch: sexuellen Selektion: [1]
Entwicklungstheorie sexueller Orientierung
[Bearbeiten] Literatur
Stroebe/Jonas/Hewstone 2003: Sozialpsychologie - Eine Einführung, 4. Auflage, Springer-Verlag Berlin Heidelberg New York
Rolf Oerter & Eva Dreher: Kapitel 7 – Jugendalter (S. 258 – 318), In Rolf Oerter & Leo Montada (Hrsg.), Entwicklungspsychologie. Weinheim: Beltz.

