Anfänge einer wissenschaftlichen Entwicklungspsychologie

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Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Überblick

Die Entwicklungspsychologie ist ein Teilgebiet der Psychologie, die von der Säuglings.- und Kleinkindforschung dominiert wird. Sie beschäftigt sich mit der Entfaltung der Persönlichkeit des Menschen und den Veränderungen seines Verhaltens im Verlauf seines Lebens (vgl. Konecny & Leitner, 2007, S.457).

Mitte des 19. Jahrhunderts begann man sich intensiver mit Entwicklungspsychologie ist als Wissenschaft auseinander zu setzten. Die Entwicklungspsychologie ist floss nicht nur in die Biologie ein, sondern auch in die Geschichts- und Sozialwissenschaften (Montada 2002, S.17).

[Bearbeiten] Theorien


Karl Marx

Karl Marx wurde 1818 in Tier geboren, studierte Rechtwissenschaften und klassische Philologie (Sprach.- und Literaturwissenschaften) und Starb 1883 in London. (vgl.http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Marx) Er beschäftigte sich mit der Entwicklung, die über den Klassenkampf zur Aufhebung der Klassen und der Entfremdung von Produktionsmitteln und Produkten. (Montada 2002, S.17)

Herbert Spencer

Herbert Spencer wurde 1820 in Derby geboren, war englischer Philosoph und Soziologe. Als erster wandte er die Evolutionstheorie (hier: das Konzept des „survival of the fittest.“) auf die gesellschaftliche Entwicklung an. Er starb 1903 in Brighton. (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Spencer) Für ihn war überall die Gesetzte der Entwicklung sichtbar. Dies zog sich von der Evolution der Arten, über die Geschichte der Völker, bis hin zum psychischen Leben. Entwicklung wurde von ihm teils als Integration zu deinem verbundenen Überbegriff und teils als Differenzierung innerhalb der Integration angesehen: Je verschiedener die Sachen sind, desto abhängiger werden sie voneinander. (Montada 2002, S.17)


Charles Darwin (1809 – 1882)

Mir seinen Hauptwerken über den Ursprung der Arten und über die Abstammung des Menschen war Charles Darwin für die vergleichende Entwicklungspsychologie ist, die sich später in Kinder-, Völker- und Tierpsychologie differenzierte, maßgeblich. Ebenfalls veröffentlichte er 1877 seine biographischen Aufzeichnungen über die Entwicklung seines ersten Kindes, denn somit hoffte er auf essentielle Informationen über die Natur eines Menschen, der noch keinen Erziehungseinflüssen ausgeliefert wurde, zu stoßen. Verbindungen zwischen Menschen und Tieren sollten seine These von der Abstammung des Menschen erhärten. (Montada 2002, S.17)



[Bearbeiten] Literatur- Kindertagebücher

Viele verschiedene Autorinnen veröffentlichten in dieser Zeit einige Säuglings.- und Kinderbiographien, die in anekdotischen Tagebüchern aufgezeichnet wurden. - „die Seele des Kindes“ (1822) wurde von dem Jenaer Physiologen Wilhelm Preyer veröffentlicht und gilt als das bekannteste Werk dieser Zeit. - Das Ehepaar Gertrude und Ernst Scupin führten Aufzeichnungen über die Beobachtungen der eigenen Kinder, ebenso wie Clara und William Stern (1907/1965) und Jean Piaget (1936, 37,47). Dies setzte durchaus einen Meilenstein für die Entwicklungspsychologie ist der frühen Kindheit. Mit der Zeit würden die Beobachtungen zu einer eigenen Kinderpsychologie, und somit viel reichhaltiger und komplexer (Montada 2002, S.17).



[Bearbeiten] Vergleichende Kinderpsychologie

Eine Anlehnung an die frühe Kinderpsychologie wird bei dem Begründer der amerikanischen Entwicklungspsychologie ist, Stanley Hall (1846-1924) deutlich. Er entwarf eine „psychogenetische Rekapitulationstheorie“, die besagt, dass die individuelle menschliche Entwicklung eine Wiederholung sei. So sagt Hall, dass das Kind im Spiel die kulturelle Evolution des Menschen wiederhole. Karl Bühler (1876-1963) und William Stern(1871-1938) hatten ebenfalls ähnliche Vorstellungen wie Stanley Hall (Montada 2002, S.18).

Ernst Haeckel, der von 1834-1919 lebte, veröffentlichte 1886 das „biogenetische Grundgesetz“; die besagt, dass die Keimentwicklung eine Rekapitulation der Stammesgeschichte sei, was heißt, dass die Entwicklung eines Pflanzen.- oder Tierstammes in der embryonalen Individualentwicklung nachvollzogen werden kann (Montada 2002, S.18).

Werner Heinz (1890-1964) fand Gemeinsamkeiten zwischen der Individualentwicklung des Kindes und der kulturellen Entwicklung. Somit zeigte er auf, dass man Parallelen zwischen kindlichen formen der Darstellung, des Denkens und Schlussfolgerns sowie der Naturerklärungen in „Kulturvölkern“ und denjenigen Erwachsenen in „Naturvölkern“ (Montada 2002, S.18).



[Bearbeiten] Literatur

Montada, Leo (2002). Fragen, Konzepte, Perspektiven (S. 3-53). In Rolf Oerter & Leo Montada (Hrsg.), Entwicklungspsychologie. Weinheim: Beltz.

Konecny, Edith & Leitner, Maria-Luise (2007). Psychologie. 9.Auflage. Wien: Braunmüller.

http://de.wikipedia.org/wiki/karl_marx

http://de.wikipedia.org/wiki/herbert_spencer

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