Quellenverweise

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Am Ende jeder Seite ist eine Aufstellung der "Verwendeten Literatur" verpflichtend. Halten Sie sich bitte an die Richtlinien zu den Quellenangaben des PPP, die hier auszugsweise wiedergegeben werden:

Inhaltsverzeichnis

Traditionelle Quellen

Literaturangaben im Text

Alle aus der Literatur wörtlich oder sinngemäss übernommenen Aussagen müssen im Text belegt werden. Wörtlich übernommene Stellen - auch wenn sie kurz sind - müssen durch Anführungszeichen versehen sein. Der Beleg des Zitates erfolgt unmittelbar an der übernommenen Stelle (meist am Ende in Klammern) und muss enthalten:

Nachname(n) des Autors (der Autoren) (die ersten Autoren mitBeistrichen getrennt, zwischen letztem und vorletztem "&") - Beistrich

Erscheinungsjahr des betreffenden Werkes - Beistrich

Seitenangabe ("S.") des Zitates (eventuell "f" oder "ff" für die folgende(n) Seite(n))

B e i s p i e l e :

Wörtliches Zitat
..."Social psychologists, however, contend that people are less consistent than Isocrates or Rousseau might think" (Walster, Walster & Berscheid, 1978, S. 211)....

Sinngemäßes Zitat
... Auch andere Autoren sind der Meinung, dass im Bereich der experimentellen Forschung auf Tierversuche nicht verzichtet werden kann (vgl. Foppa, 1968a, S. 14) ...

Sekundärzitat
Sekundärzitate müssen - falls überhaupt notwendig - als solche kenntlich gemacht werden (Pawlow zit. nach Foppa, 1968b, S. 27). Im Beispiel zitiert Foppa in seinem Buch eine Quelle von Pawlow, die nun Sie wiederum eben nach Foppa zitieren.

Angaben im Literaturverzeichnis

Im Literaturverzeichnis sind alle verwendeten Materialien nach Autorennamen alphabetisch geordnet anzuführen. Generell gilt dabei folgendes Schema:

Nachname(n) des Autors (der Autoren) - Beistrich

Vorname(n) des Autors (der Autoren) abgekürzt (mit Punkt) oder ausgeschrieben

Erscheinungsjahr des betreffenden Werkes in Klammern - Punkt (bei mehreren Werken desselben Autors im selben Jahr mit "a", "b", "c" unterscheiden)

Titel der Arbeit (vollständig, mit Untertitel) - Punkt

Quelle

  • bei Monographien Erscheinungsort - Doppelpunkt - Verlag.
  • bei Sammelwerken "In" Autor(en) Vorname abgekürzt Nachname - "(Hrsg.)" - Beistrich - Titel - "S." Seitenangabe in Klammern mit Bindestrich verbunden - Punkt - Erscheinungsort - Doppelpunkt - Verlag.
  • bei Zeitschriften: Name der Zeitschrift - Beistrich - Jahrgang -Beistrich - Seitenangaben in der Zeitschrift (mit Bindestrich verbunden)
  • bei Forschungsberichten: Ort der Forschungsinstitution - Doppelpunkt - Institution.

B e i s p i e l e :

Monographien
Stangl, W. (1989). Das neue Paradigma der Psychologie. Die Psychologie im Diskurs des radikalen Konstruktivismus. Braunschweig: Vieweg.
Haushahn, H. (1996). Jugendalkoholismus. Frankfurt am Main: Peter Lang GmbH.
Naudascher, B. (1977). Die Gleichaltrigen als Erzieher: Fakten – Theorien – Konsequenzen –  zur Peer-Group-Forschung. Bad Heilbrunn, Obb.: Klinkhardt.
Weinacht, P.-L. (1994). Wege aus der Parteienverdrossenheit. Würzburg: Ergon Verlag.
Hehlmann, W. (1971). Wörterbuch der Pädagogik. Stuttgart: Alfred Kröner.
Götz, K. & Häfner, P. (1992). Didaktische Organisation von Lehr- und Lernprozessen. Weinheim: Deutscher Studienverlag.
Fuchs-Heinritz, W., Lautmann, R., Rammstedt, O. & Wienold, H. (1994). Lexikon der Soziologie. Opladen: Westdeutscher Verlag.

Beiträge in Sammelwerken (auch Handbücher, Lexika)
Stangl, W. (1984). Was den Lehrer in der Schule erwartet. Anmerkungen zum Berufsbild des Lehrers und zu einer verbesserten Aus- und Weiterbildung. In F. Eder & G. Khinast (Hrsg.), Lehrerfortbildung. Konzepte und Analysen (S. 138-155). Linz: Trauner.
Dannigkeit, N., Köster, G. & Tuschen-Caffier, B. (2002). Prävention von Essstörungen – Ein Trainingsprogramm für Schulen. In B. Röhrle (Hrsg.), Prävention und Gesundheitsförderung Bd. II. Fortschritte der Gemeindepsychologie und Gesundheitsförderung (S. 123-152). Tübingen: dgvt-Verlag.
Oerter, R. & Dreher, E. (2002). Jugendalter. In R. Oerter & L. Montada (Hrsg.), Entwicklungspsychologie (S. 258-318). Weinheim: Beltz.
Hofstätter, P. R. (1957). Konflikt. In H. Häcker & K. H. Stapf (Hrsg.), Dorsch Psychologisches Wörterbuch (S. 450). Bern: Huber.

Zeitschriften
Sageder, J. (1985). Zur Beurteilung von Lehrerverhalten in Unterrichtssituationen. Erziehung und Unterricht, 35, 368-375.
Preuss-Lausitz, U. (2005). Anforderungen an eine jungenfreundliche Schule. Ein Vorschlag zur Überwindung ihrer Benachteiligung. Die Deutsche Schule, 97, 222-235.

Forschungsbericht
Seifert, K.-H., Bergmann, C. & Eder, F. (1984). Struktur, Entwicklung und Bedingungen der Berufs- und Studienwahlreife von Gymnasiasten. Forschungsbericht. Linz: Institut für Pädagogik und Psychologie.

Für englischsprachige Werke können bei Quellenangaben im Text und im Literaturverzeichnis folgende Abkürzungen verwendet werden:
ed. (edition); 2nd ed. (second edition); Ed. (Editor); Eds. (Editors), p. (Page); pp. (pages); Vol. (Volume); Vols. (Volumes).

Zitieren von Faksimiles

Als Faksimile bezeichnet man eine originalgetreue Kopie bzw. Reproduktion einer textlichen oder bildlichen Vorlage, das dem Original sowohl in Größe, als auch Farbe und meist auch Erhaltungszustand entspricht (oft in Form einer fotografischen Reproduktion). Man verwendet diese Bezeichnung aber auch für elektronischen Abbildungen von Dokumenten, die in Dokumentenmanagement- oder Archiven eingescannt worden sind. Eine Abbildung des reinen Textes im nicht originalgetreuen Layout bezeichnet man hingegen als Nachdruck. Solche Kopien von Büchern können wie Originale zitiert werden, im Literaturverzeichnis sollte jedoch bei der Quellenangabe ein Hinweis angebracht werden, dass man nicht das Original sondern ein Faksimile - mit näherer Bezeichnung der Faksimile-Quelle - verwendet hat. Eine im Studium häufig genutzte Quelle ist die Google Büchersuche und die Erweiterte Googl Büchersuche), hier empfiehlt sich im Anschluss an die Quellenangabe der Hinweis in Klammer (Faksimile http://books.google.com/)

B e i s p i e l

Behnke, J. & Behnke, N. (2006). Grundlagen der statistischen Datenanalyse. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften (Faksimile http://books.google.com/).

Zitieren von Quellen aus dem Internet

Für diese gibt es noch keine allgemein gebräuchlichen Richtlinien. Im Text werden Sie wie traditionelle Quellen zitiert, allerdings muss eine Seitenangabe aus technischen Gründen entfallen. Die von manchen verwendete absatzweise Nummerierung kann nicht wirklich überzeugen. Im Literaturverzeichnis wird in Analogie zu traditionellen Quellen für WWW und ftp - die wohl am häufigsten genutzten Quellen - folgende Form vorgeschlagen:

Nachname(n) des Autors (der Autoren) in Blockschrift - Beistrich

Vorname(n) des Autors (der Autoren) abgekürzt

Erscheinungsjahr des betreffenden Werkes in Klammern - Punkt (bei mehreren Werken desselben Autors im selben Jahr mit "a", "b", "c" unterscheiden)

Titel der Arbeit (vollständig, mit Untertitel) - Punkt

Text: "Online im internet:" (kann m.E. in net-Publikationen entfallen) oder "WWW"

Quellenart (=URL): (bei net-Publikationen als link)

Datum des Abrufs in Klammern (Kurzform) - Punkt

B e i s p i e l e :

Ergänzende Hiinweise

  • Am Ende eines Satzes oder Absatzes ist der Punkt stets nach der Quellenangabe zu setzen!
  • Achten Sie auch darauf, wie in den verwendeten Quellen (Büchern, Zeitschriften usw.) zitiert wird!
  • Zitieren lernt man durch Zitieren!
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