Jugendstile

Aus PaedPsychWiki

Dies ist eine alte Version. Zeitpunkt der Bearbeitung: 16:35, 17. Sep. 2009 durch Arndt (Diskussion | Beiträge).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Ein wichtiger Faktor in der Jugendforschung sind natürlich die unterschiedlichen Jugendstile, die sich schon entwickelt haben, gerade bestehen und diese die darauf folgen werden.


Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Ausdruck der Jugendstile

Das wichtigste Merkmal, das eine Peergruppe auszeichnet ist der besondere Stil, den diese pflegt. Hiermit ist aber nicht nur der Modestil, sondern auch eine Lebensart gemeint. So lassen sich laut Sack und Bourdieu typische Merkmale jugendlicher Lebensstile ausmachen. Es besteht ein mehr oder weniger fester Regelkomplex, der jedoch in Abstimmung der Jugendlichen passiert. Diese Regeln müssen von neuen Mitgliedern erlernt werden, lassen jedoch auch einen gewissen Interpretationsrahmen offen. Dabei ist es nicht unwesentlich ob man ein permanentes Mitglied der Peergruppe ist, oder nur gelegentlich an Treffen teilnimmt. Es ist ebenso möglich mehreren Gruppen anzugehören.

Diese Jugendstile und die dazu gehörgien Vorlieben, Mode, Sprache usw. werden jedoch mit Eintritt ins Erwachsenenleben aufgegeben. Ausnahme dessen wäre jedoch in diesem Zusammenhang die 68er Generation. Siehe dazu etwa die Jugenstile wie Emos, Raver, Skins


[Bearbeiten] Kommunikation

Kommunikation passiert in verschiedenen Kanälen. Die Art der Kommunikation in Jugendgruppen ist daher ein wesentliches Merkmal für einen Jugendstil. So interagieren und kommunizieren politisch orientierte Gruppen meist verbal, so gibt es aber auch Gruppen in denen die Zusammengehörigkeit nonverbal mittels Objekte des gemeinsamen Interesses interagiert wird. Beispiele dafür sind Computer oder auch Tiere. „Daneben gibt es homologe Objekte, die ergänzend hinzugezogen werden, weil sie die Regeln und Thematik des Gruppenstils unterstützen“ (Montada 2002, S. 314). Beispiel hierfür sind Kleidung, Frisur oder auch Symbole die Zusammengehörigkeit anzeigen.

Typisch für die Kommunikation zwischen Jugendliche ist auch die eigene Sprache, die entwickelt wird. Der Jugendjargon hebt sich von der Sprache der Erwachsenen ab und besitzt laut Montada 3 Funktionen.

Dinge werden kurz und einfach ausgedrückt. Die Jugendsprache drückt Erlebniszustände aus, die mit normaler Sprache nicht ausgedrückt werden kann und ermöglicht eine abgrenzende Verständigung, dass den Zusammenhalt fördert (vgl. Montada 2002, S.314). Beispiele hierfür sind Ausdrücke wie „cool“, „Oida“, „na Gaudi“ usw.


[Bearbeiten] Literatur

Montada, Leo (2002). Fragen, Konzepte, Perspektiven. In Rolf Oerter & Leo Montada (Hrsg.), Entwicklungspsychologie. Weinheim: Beltz.


[Bearbeiten] Weblinks

http://de.wikipedia.org/wiki/Krocha

http://www.fix-oida.at/

http://de.wikipedia.org/wiki/Emo

http://www.jugendkultur.at/Jugendkultur%20Guide.pdf

http://www.stangl.eu/paedagogik/artikel/jugendkultur.shtml

Persönliche Werkzeuge