Adoleszenz – Konstruktion, Wandel und Theorien

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Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Jugend – zur Konstruktion einer Lebensphase

Im Jugendalter sammelt man Erfahrungen durch die Kombination aus biologischem, intellektuellem und sozialem Wandel, in der sowohl Positives oder auch Negatives geschehen kann.


[Bearbeiten] Adoleszenz im Wandel entwicklungspsychologischer Forschung

Das Thema „Jugend“ wurde schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Forschungsgebiet gesehen, allerdings nur geringfügig erforscht. Das Sturm und Drang-Thema wurde hauptsächlich beachtet. Anhand von Tagebucheinträgen wurde das Verhalten von Jugendlichen analysiert und Typisierungen wurden erstellt. Zwischen den zwanziger und sechziger Jahren wurden Arbeiten der Geisteswissenschaften entwickelt, die eine Verbindung zu Fragen der Entwicklungspsychologie und der Pädagogikaufweisen. Diese dienten der Orientierung für Erzieher. Seit den siebziger Jahren erlebt die Forschung eine Weiterentwicklung – vor allem durch die USA – mit Hilfe der Fortschritte aus der Biologie, Soziologie, Anthropologie und Medizin. Aber auch die Entwicklungspsychologie verhalf zum Aufschwung.


Forschungsinteressen der frühen Jugend beinhalten: - Verlauf und psychische Konsequenzen der Geschlechtsreife - Bedeutung der adaptiven und konflikthaften Bewältigungsmuster für psychische Gesundheit - Wandel durch die Pubertät - Veränderung der Interaktionen innerhalb der Familie


Die Fortsetzung des Sturm und Drang-Themas nennt man „Adjustment vs. turmoil“. Der beachtete Aspekt belauft sich nun weniger auf „entweder-oder“, sondern mehr auf „sowohl als auch“. Es werden also die Voraussetzungen und Punkte der Entstehung analysiert.


Da die Adoleszenz jetzt als eigenständige Phase gesehen wird, werden nun auch klassische Angelegenheiten der Entwicklung von Jugendlichen neu bearbeitet und gewinnen dadurch in der Entwicklungspsychologie an Bedeutung. Die heutige Auffassung der Psychologie der Lebensspanne betont zum Beispiel die Richtung und Funktionsvielfalt von Wandlungen als Ausmaß menschlicher Formbarkeit. Dies ist wichtig für die Ansicht der Entwicklung im Jugendalter. Konflikte zwischen Individuum und Umwelt bilden den Rahmen. Die Länge der Jugendphase hängt daher von qualitativen Methoden ab und entwickelt dadurch unterschiedliche Verlaufsmuster. Aufgrund der Formbarkeit spielt sowohl aktive Mitwirkung als auch Förderung und Prävention eine Rolle. Weiters üben Risiko- und Schutzfaktoren Einfluss auf den Übergang zum Erwachsensein.

[Bearbeiten] Theorien der Adoleszenz

In weiterer Folge wird nun der Begriff "Theorie" etwas weiter gefasst, um einen Überblick über den geschichtlichen Wandel der Sichtweisen und Ausblicke zu gewährleisten.


[Bearbeiten] Literatur

Oerter, Rolf & Montada, Leo (Hrsg.) (2002). Entwicklungspsychologie. Weinheim: Beltz.

http://www.stangl.eu/

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