Mit einer Vertiefungsarbeit können Sie eine Partiale der schriftlichen Diplomprüfung ersetzen – entweder die pädagogische oder die psychologische Partiale.

Das Thema der Vertiefungsarbeit ist mit einem/r BetreuerIn abzusprechen (Herbert Altrichter, Christoph Helm, Barbara Herzog-Punzenberger, Roman Langer oder Julia Zuber). Eine Vertiefungsarbeit eignet sich besonders gut zur Vorbereitung eines Diplomarbeitsthemas oder zur Vertiefung eines Ihnen bereits vertrauten Themas. Gut geeignet für eine Vertiefungsarbeit ist bspw. die Erarbeitung des aktuellen Standes der Forschung zu einer bestimmten Fragestellung.

Die Vertiefungsarbeit darf 30 Seiten (exklusive Literatur) nicht überschreiten.

Die Vertiefungsarbeit wird (nach der Themenabsprache) nicht betreut. Sie kann jederzeit eingereicht werden und wird dann binnen längstens zwei Wochen benotet.

Achtung! Wird eine Vertiefungsarbeit eingereicht, so muss sie mit einem Prüfungsantritt, also mit einem Termin zum absolvieren der übrigen Partiale der Schriftlichen Diplomprüfung, verknüpft werden. Es ist Ihnen aber freigestellt, zu welchem Prüfungstermin Sie sich anmelden.

Die Vertiefungsarbeit wird nicht wie eine Klausurpartiale bepunktet, sondern mit Noten versehen.

Wenn die Vertiefungsarbeit bestanden, aber die Klausurpartiale nicht bestanden ist, ist der betreffende Prüfungsantritt nicht bestanden; die Vertiefungsarbeit samt Note bleibt für den nächsten Prüfungsantritt bestehen, nur die Partiale muss noch einmal neu geschrieben werden. Wenn die Vertiefungsarbeit nicht bestanden, die Klausurpartiale aber bestanden ist, ist der Prüfungsantritt nicht bestanden. Die Partiale bleibt mit Punktzahl und Note für den nächsten Prüfungsantritt bestehen, nur die Vertiefungsarbeit muss noch einmal geschrieben werden, und zwar zu einem neuen Thema.