SchülerInnen entwickeln Schule?!

SchülerInnen und SchülervertreterInnen als Ko-Akteure der Schulentwicklung, Schulgestaltung und Schulsystemreform

Projektleitung: Herbert Altrichter

Projektbearbeitung: Johann Bacher, Roman Langer, Manuela Gamsjäger, Daniela Wetzelhütter

Projektdauer: September 2010 bis August 2012

Beteiligte Schulen

BRG Linz Fadingerstraße, OÖ,http://www.fadi.at/
Europaschule Linz, Praxisschule der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich,http://www.europaschule-linz.at/
BRG Traun, OÖ, www.brgtraun.at

Wissenschaftliche Kooperationspartner

Universität Linz, Institut für Soziologie, Univ.Prof. Dr. Johann Bacher,http://www.jku.at/soz/content/e94921/
Universität Linz, Institut für Pädagogik und Psychologie, Abteilung für Arbeits-, Organisations- und Medienpsychologie, Univ.Prof. Dr. Bernad Batinic, Mag.a Barbara Stiglbauer, http://www.aom.jku.at/
Universität Hamburg, Arbeitsbereich Schulpädagogik, Schulforschung, Deutschland, Prof.in. Dr.in Angelika Paseka, http://www.epb.uni-hamburg.de/node/3422

Schule, so wie sie alltäglich funktioniert, wird wohl nicht nur durch Lehrpersonen, Schulleitungen, BildungspolitikerInnen, SchulinspektorInnen usw. „gemacht“, sondern wohl auch ‑ und nicht zuletzt ‑ durch die Beiträge von Schülerinnen und Schülern. Dennoch finden sich in der wissenschaftlichen Literatur bisher wenige Forschungsarbeiten, die sich damit beschäftigen, wie SchülerInnen Schule gestalten.

Das Projekt SchülerInnen entwickeln Schule?! versucht in gemeinsamer Arbeit mit Schülerinnen und Schülern

  1. zu analysieren, welche Rollen und welche Handlungsoptionen SchülerInnen und ihren VertreterInnen in der Schulrealität zur Verfügung stehen und in welcher Weise sie als Ko-KonstrukteurInnen der Gestalt und Abläufe von Schule auftretenauftreten (das Projekt stützt sich dabei auf eine Theorie schulischer Steuerung/“Governance“);
  2. SchülervertreterInnen in einer konstruktiven und demokratiepolitisch sinnvollen Ausübung ihrer Tätigkeit zu unterstützen, indem ihnen a) Rückmeldungen anderer SchülerInnen über ihre Tätigkeit sowie b) unterschiedliche Konzeptionen von Schülervertretungen zugänglich gemacht werden;
  3. Rückmelde- und Befragungsinstrumente zu erarbeiten, die (3.1) SchülervertreterInnen für das Einholen von Rückmeldungen über ihre Arbeit zur Verfügung gestellt werden und die (3.2) durch die wiederholte Vorgabe den Aufbau einer langfristigen Datenbasis über ihre Tätigkeit und deren Wahrnehmung durch SchülerInnen erlauben.

Im Antrag wurden sieben Projektmodule formuliert, in denen mit quantitativen oder qualitativen sozialwissenschaftlichen Forschungsmethoden gearbeitet wird. Die Module werden von z. T. unterschiedlich zusammengesetzten Modulteams umgesetzt, in denen jeweils SchülerInnen, LehrerInnen, WissenschafterInnen (und in Modul 6: Lehramtsstudierende) als aktive Ko-Forschende auftreten. Kontinuität und Zusammenhalt der verschiedenen Projektmodule wird durch eine Steuergruppe, die von allen ProjektpartnerInnen beschickt wird, gewährleistet.