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BRAUCHT ÖSTERREICH EIN NEUES STUDIENFÖRDERUNGSSYSTEM?

21. März 2011 Von: admin Kategorie: Veranstaltungen | wong it! Kommentare deaktiviert

MONTAG, 11. APRIL 2011, BEGINN 19.00 UHR
HÖRSAAL 2, JOHANNES KEPLER UNIVERSITÄT LINZ (JKU)
BRAUCHT ÖSTERREICH EIN NEUES STUDIENFÖRDERUNGSSYSTEM?
IMPULSREFERATE UND EXPERTENGESPRÄCH

Die Arbeiterkammer OÖ, die Volkshochschule Linz und die Johannes Kepler Universität Linz (Institut für Pädagogik und Psychologie so wie Institut für Soziologie) greifen in der Veranstaltungsreihe „brennpunkt.bildung“ aktuelle bildungspolitische Themen auf. Diese Veranstaltung wird auch von der Österreichischen HochschülerInnenschaft der Johannes Kepler Universität Linz unterstützt.
Braucht Österreich ein neues Studienförderungssystem?
Das österreichische Studienförderungsrecht ist eine historisch gewachsene Materie, die den geänderten Rahmenbedingungen des Studie rens wenig Rechnung trägt. Immer mehr Studierende müssen „nebenbei“ arbeiten, um ihr Studium zu finanzieren. Damit werden Studienverzögerungen und -abbrüche provoziert. Andere werden –durch die Lücke zwischen den tatsächlichen Kosten des Studierens und den öffentlichen Sozialtransfers überhaupt vom Beginn eines Studiums abgehalten. Die letzte nennenswerte Stipendienreform in Österreich liegt lange zurück. Die Steuerprogression verkleinert den Kreis der Bezieher/-innen und reduziert die Beihilfen. Derzeit bekommen rund 13 Prozent aller Studierenden eine Unterstützung durch die staatliche Studienbeihilfe. Werden damit alle sozial Bedürftigen erreicht? Sind die Unterstützungsbeträge hoch genug, um den Lebensunterhalt zu bestreiten? Sind die Bemessungskriterien zeitgemäß? Ist das System „treffsicher“? Welche Signale an die potenziell Studierenden sendet einBeihilfensystem, das nur einem Teil der Bezieher/-innen bescheidene Beträge zuspricht? Was muss getan werden, damit sich Studierende auf ihr Studium konzentrieren können –und nicht aufs Jobben? Diese Fragen stehen im aktuellen „brennpunkt.bildung“ im Mittelpunkt. Ausgehend von den Befunden zur sozialen Lage der Studierenden werden Überlegungen zu einem alternativen Modell der Studienförderung vorgestellt. In einer anschließenden Gesprächsrunde diskutieren Experten/-innen über den Veränderungsbedarf des Studienbeihilfensystems.

PROGRAMM

Impulsreferat: Wie „treffsicher“ ist das Studienbeihilfensystem? Ausgewählte Indikatoren zur sozialen Lage der Studierenden in Österreich
Mag. Martin UNGER, Hochschulforscher, Institut für Höhere Studien, Wien

Impulsreferat: Überlegungen für ein Modell der Studienförderung
Dr. Fritz BAUER, Leiter der Abteilung Bildung und Kultur der AKOÖ

Gesprächsrunde: Braucht Österreich ein neues Studienbeihilfensystem?
Dr. Fritz BAUER, Leiter der Abteilung Bildung und Kultur der AKOO
Stefan ETZELSTORFER, Vorsitzender der Österreichischen HochschülerInnenschaft, JKU Linz
ADir.inReg.Rätin Ursula FEHLINGER, Leiterin der Studienbeihilfenbehörde Österreich
Univ.Prof. DDr. Herbert KALB, Vizerektor für Lehre an der JKU Linz
Mag. Martin UNGER, Hochschulforscher, Institut für Höhere Studien, Wien

Moderation: Univ.Prof. Dr. Johann BACHER, Institut für Soziologie, JKU Linz

brennpunkt bildung akoö, 43 @sbg ac at -scan -free

Herbert Altrichter diskutiert mit Günther Haider über PISA 2009

15. Dezember 2010 Von: admin Kategorie: Presseecho, Veranstaltungen, Vorträge | wong it! Kommentare deaktiviert

Herbert Altrichter diskutiert mit Günther Haider über PISA 2009

Fernsehbericht dazu in Oberösterreich heute – 14.12.2010 19:00 Uhr

Link: http://tvthek.orf.at/programs/70016-Oberoesterreich-heute/episodes/1782939-
Oberoesterreich-heute/1783943-Pisa-Studie (10-12-15)

herbert altrichter, Herbert Altrichter 2009, altrichter heerbert haider günter, günter haider pisa

PISA 2009 – ENDLICH WAS TUN!

26. November 2010 Von: admin Kategorie: Veranstaltungen | wong it! Kommentare deaktiviert

Die Ergebnisse der neuen PISA-Studie werden in Kürze veröffentlicht.
Die Arbeiterkammer OÖ, die Johannes-Kepler-Universität und die Volkshochschule Linz laden daher zeitgerecht zu einem neuen „brennpunkt.bildung“ ein:

PISA 2009 – ENDLICH WAS TUN!

Schwache Schülerleistungen – wo können wir ansetzen?

Mo., 13. Dezember 2010, Beginn 18.30 Uhr

Kongresssaal der Arbeiterkammer OÖ, Volksgartenstraße 40, 4020 Linz

PISA-Österreich-Leiter DDr. Günter Haider und sein Team präsentieren und interpretieren die aktuellen Ergebnisse aus erster Hand.

Das anschließende Expertengespräch geht der Frage nach „Wo können wir ansetzen?“ und ist prominent besetzt: Mit DDr. Haider diskutieren die Rektorin der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich, Frau Priv. Doz.in DDr.in Ulrike Greiner und der Schulforscher und Bildungswissenschaftler der Johannes Kepler Universität Linz, Herr o. Univ. Prof. Dr. Herbert Altrichter.

Moderation: Dr. Fritz Bauer, Leiter der Abteilung Bildung und Kultur der Arbeiterkammer OÖ.

Weitere Informationen und Anmeldehinweise finden Sie im beigefügten Einladungsfolder.

Sie können sich aber auch einfach gleich per Rückmail anmelden.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

i. A. Michaela Mader

Arbeiterkammer OÖ

Abt. Bildung und Kultur
A-4020 Linz, Volksgartenstraße 40
t +43 (0) 732 6906 2656
f +43 (0) 732 6906 62656
mailto: Mader.M@akooe.at
www.arbeiterkammer.com

PISA, pisa 2009 endlich was tun

Fachtagung Berufsorientierung und Berufsberatung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund

11. Oktober 2010 Von: admin Kategorie: Tagungen, Veranstaltungen | wong it! Kommentare deaktiviert

Jugendliche mit Migrationshintergrund scheiden früher aus dem Schulsystem aus, nehmen weniger häufig die Möglichkeit einer Lehrausbildung oder andere Formen der Höher-/ Weiterqualifizierung in Angriff. Die Folge sind unqualifi zierte Tätigkeiten, die eine Reihe von Risiken – unter anderem ein gesteigertes Risiko der Betroffenheit durch Arbeitslosigkeit oder durch Armut und soziale Ausgrenzung – nach sich ziehen. Gleichzeitig stellen die Prozesse der Berufsorientierung für Jugendliche mit Migrationshintergrund und entsprechende Unterstützungs- bzw. Beratungsangebote ein bislang wenig beleuchtetes Thema in der Sozialforschung dar.
Im Zuge des ESF-Projekts „Berufsorientierung und Berufsberatung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund“ hat sich das Institut für Berufs- und Erwachsenenbildungsforschung an der Johannes Kepler Universität Linz (IBE) zum Ziel gesetzt Handlungsfelder für die berufliche Orientierung zu identifizieren. Die Ergebnisse dieser Studie werden im Rahmen der Veranstaltung vorgestellt und mit Expertinnen und Experten diskutiert.

13:00 – 13:20 Anmeldung und Begrüßungssnack
13:20 – 13:30 Eröffnung und Begrüßung durch das Land OÖ (Landesabgeordnete Mag.a Gertraud Jahn)
13:30 – 14:15 Präsentation der Studienergebnisse Berufsorientierung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund (Mag.a Marlene Lentner, Studienautorin)
14:15 – 15:45 Podiumsdiskussion

  • Univ.-Prof. Dr. Johann Bacher (Bildungsforscher)
  • Mag. Dieter Daume (IBE)
  • Gülcan Gigl (Volkshilfe OÖ)
  • Mag.a Gertraud Jahn (Landtagsabgeordnete)
  • Mag.a Monika Pirklbauer (Berufsorientierungslehrerin in der Polytechnischen Schule)

15:45 – 16:00 Ausblick

Datum: Freitag, 29. Oktober 2010
Ort: Arbeiterkammer Linz
4020, Volksgartenstraße 40
Kongresssaal, Eingang Weingartshofstraße
Anmeldung: offi ce@ibe.co.at
Um Anmeldung per Mail wird gebeten (begrenzte TeilnehmerInnenplätze)
Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Edith Rottenbücher Tel.: 0732/609313-11

berufsorientierung für jugendliche mit migrationshintergrund

Forschung zur (Wirksamkeit der) LehrerInnenbildung

01. September 2010 Von: admin Kategorie: Tagungen, Veranstaltungen | wong it! Kommentare deaktiviert

Österreichische Gesellschaft für Forschung und Entwicklung im Bildungswesen
Sektion Lehrerbildung und Sektion Empirische Pädagogische Forschung
Universität Salzburg Fachbereich Erziehungswissenschaft und Abteilung Lehrerbildung
Pädagogische Hochschule Salzburg

Tagung

Forschung zur (Wirksamkeit der) LehrerInnenbildung

in Salzburg, 27. und 28. Januar 201

Reminder Call for Papers

Thematischer Rahmen und Ziele
Zunehmend verstärkt sich ein Konsens darüber, was Lehrpersonen können sollten (z.B. Baumert & Kunter 2006; Frey, 2006; NBTS 2002; Terhart 2002, 2006). Relativ viel Klärungsbedarf besteht jedoch dahingehend, wie sie diese Kompetenzen während der Grundausbildung erwerben und unter welchen Bedingungen dies in hoher Qualität und Nachhaltigkeit erfolgen kann. Universitäten und Pädagogische Hochschulen nehmen ihren Auftrag der LehrerInnenbildung unterschiedlich wahr. Beide verbindet dabei die Überzeugung, eine qualitätsvolle Ausbildung zu gewährleisten. Inzwischen mehren sich jedoch auch skeptische Stimmen bezüglich der Wirksamkeit der LehrerInnenbildung – nicht zuletzt ausgelöst durch Richardson’s kritische Diagnose aus dem Jahr 1996 (S. 113): “Except for the student-teaching element, preservice teacher education seems a weak intervention. It is sandwiched between two powerful forces – previous life history, particularly that related to being a student, and classroom experience as a student teacher and teacher.“ Zudem kommen Rückblicke auf bisherige Reformbewegungen und deren Wirksamkeit zu einem ähnlichen Urteil: Trotz vieler Reformen haben sich die wesentlichen Kritikpunkte an der LehrerInnenbildung kaum geändert (z.B. Merzyn, 2002).
Die Tagung zielt darauf ab, einen aktuellen Diskurs über regionale und überregionale Forschungsergebnisse zur Wirksamkeit der LehrerInnenbildung zu initiieren bzw. zu vertiefen; neuralgische Punkte sollen aufgezeigt und weiterführende Perspektiven entwickelt werden. Im Mittelpunkt steht die Frage nach der Evidenzbasierung der Gestaltung der Grundausbildung von Lehrerinnen und Lehrern. Der Fokus wird dabei auf die Grundausbildung und auf die Ausbildung im Verantwortungsbereich von Hochschulen und Universitäten gelegt. Es werden Beiträge zu allen Bereichen der LehrerInnenbildung erbeten: Bildungs- bzw. Humanwissenschaften, Didaktik und Fachdidaktik sowie Berufspraxis. Speziell NachwuchswissenschafterInnen sind herzlich eingeladen, einen Beitrag einzubringen.
Die Hauptvorträge werden präsentiert von Frau Prof. Dr. Sigrid Blömeke, Universitätsprofessorin für Systematische Didaktik und Unterrichtsforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin sowie Herrn Univ.-Prof. Dr. Johannes Mayr, Universitätsprofessor für Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung im Bildungsbereich an der Alpen-Adria Universität Klagenfurt. Die österreichische Bundesministerin für Wissenschaft und Forschung, Frau Mag. Dr. Beatrix Karl, hat zugesagt, die Tagung zu eröffnen. Ebenso werden der Rektor der Universität Salzburg, Herr Univ.-Prof. Dr. Heinrich Schmidinger, sowie der Rektor der Pädagogischen Hochschule Salzburg, Herr Dr. Josef Sampl, einleitende Worte an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer richten.

Bitte senden Sie Ihr Abstract als Word-Dokument bis zur verlängerten deadline 24.09.2010 an die E-Mail-Adresse oefeb.2011@sbg.ac.at. Anmeldungen zur einer Teilnahme an der Tagung ohne einen Beitrag richten Sie bitte mit dem entsprechenden Formular bis spätestens 15.01.2011 ebenfalls an die E-Mail-Adresse oefeb.2011@sbg.ac.at.

Weitere Informationen zur Tagung sowie zur Gestaltung der Abstracts und Beiträge finden Sie auf der Tagungshomepage http://www.uni-salzburg.at/erz.
Wir freuen uns auf Ihre Beiträge und darauf, Sie persönlich in Salzburg begrüßen zu können.

Für das Organisationskomitee:
Univ.-Prof. Dr. Tina Hascher