Lehrerbildungs-, Lehr- und Lernforschung, Unterrichtsentwicklung

Lernprozesse in Offenen und Traditionellen Unterrichts-Settings (LOTUS)

03. September 2013 Von: helm Kategorie: Laufende Projekte, Lehrerbildungs-, Lehr- und Lernforschung, Unterrichtsentwicklung Kommentare deaktiviert für Lernprozesse in Offenen und Traditionellen Unterrichts-Settings (LOTUS)

Rplot01Projektleitung: Herbert Altrichter, Christoph Helm Projektdauer: 2010-2014 Projektbeschreibung: Eine der zentralen Fragen der Unterrichtsforschung ist, welches Lehrer/innen/verhalten zu Lernerfolgen bei Schüler/inne/n führt; und zwar nicht nur in kognitiven sondern auch in methodischen und sozialen Dimensionen. Während für die kognitiven Bereiche und für traditionellen Unterricht auf Grundschul- und Sekundarstufe I bereits viele Studien vorliegen, soll das vorliegende Projekt die Entwicklung von Kompetenzen in diesen Dimensionen auf Sekundarstufe II analysieren. Im Focus der Studie steht der geöffnete Unterricht (COOL – COoperatives Offenes Lernen) an kaufmännischen und wirtschaftlichen BMHS (HAK/HAS, HLW/FW); konkret im Fach Rechnungswesen. Folgende Ziele/ Forschungsfragen sollen erreicht/ beantwortet werden:
  • Entwickelt sich die Rechnungswesenkompetenz, die Lernkompetenz (Anwendung von Lernstrategien), die Sozialkompetenz, das Selbstkonzept und das Klassenklima unterschiedlich zwischen Schüler/inne/n die eher geöffneten Unterricht wahrnehmen und jenen, die das nicht tun?
  • Entwicklung eines Instrumentes zur Messung von Rechnungswesenkompetenz bzw. deren Abbildung über den Schulverlauf hinweg.
Description of the project: One essential question in educational research is: Which kind of teacher behaviour in class leads to pupils’ learning success? Not only in cognitive, but also in methodical and social dimensions. While there are many studies on the effects of teacher guided instruction regarding the cognitive aspects of learning on primary and the secondary I stage, yet, the present project aims to analyse the development of competences in the mentioned dimensions on the secondary II level of education. The study evaluates a cooperative open learning concept (COOL) at secondary schools focussing on commercial and economic education (HAK/HAS, HLW/FW); concretely in the subject accountancy. The following aims should be achieved:
  • Does competence in accountancy, learning competence (application of learning strategies), social skills, self-concept and the class climate develop differently between pupils that experience classes rather offering self-directed learning and pupils who do not?
  • The development of a tool measuring accountancy competence respectively its illustration over the course of school.

Forschendes Lernen in der Lehrerbildung

13. April 2010 Von: " " Kategorie: Abgeschlossene Projekte, Lehrerbildungs-, Lehr- und Lernforschung, Unterrichtsentwicklung Kommentare deaktiviert für Forschendes Lernen in der Lehrerbildung

Projektbearbeitung Ulrike Prexl-Krausz Überregionaler Forschungsverbund. Koordination durch das Hochschuldidaktische Zentrum der Universität Dortmund und die Fakultät für Erziehungswissenschaft der Universität Bielefeld Dauer 2006 - 2008 und 2009 - 2011 Kurzbeschreibung Mit der Einführung des Forschenden Lernens in einem Lehramtstudium sollen Studierende von Beginn an Kompetenzen erwerben, im Studium und auch danach eigene kleine empirische Untersuchungen in der Schulpraxis durchzuführen. Das vorliegende Projekt verfolgt das Ziel anhand von Fallstudien verschiedene Varianten des Forschenden Lernens im deutschsprachigen Hochschulraum zu identifizieren und Bedingungskonstellationen und Ausgestaltungsvarianten zu beschreiben. Von 2006 bis 2008 wurde dazu an der Johannes Kepler Universität folgende Fallstudie über die Integration von Forschendem Lernen durchgeführt: „Wie kann Forschendes Lernen trotz eines limitierten Zeitrahmens zu einem festen Bestandteil in der Lehrerausbildung werden? Vom Studienplan zur Seminardidaktik in der Studieneingangsphase.“ Beginnend mit 2009 wurde das Projekt erweitert um die Frage wie hochschuldidaktische Arrangements aussehen, in denen Lehramtsstudierende eine forschende Haltung erwerben, die sie selbst im Sinne weiterer Demokratisierung von Schule und stärkerer Partizipation von SchülerInnen einsetzen. Am Standort Linz wird untersucht ob durch das Forschende Lernen in der Studieneingangsphase Auswirkungen auf demokratischen Beziehungen zwischen LehrerInnen und SchülerInnen bemerkbar sind. Publikation: Roters, B., Schneider, R., Koch-Priewe, B., Thiele, J.,Wildt, J.(2009). Forschendes Lernen im Lehramtstudium. Hochschuldidaktik, Professionalisierung, Kompetenzentwicklung. Klinkhardt. Bad Heilbrunn. Prexl-Krausz, U. (2009). Wie kann Forschendes Lernen trotz eines limitierten Zeitrahmens zu einem festen Bestandteil in der Lehrerausbildung werden? Vom Studienplan zur Seminardidaktik in der Studieneingangsphase. In: Roters, B., Schneider, R., Koch-Priewe, B., Thiele, J.,Wildt, J.(2009). Forschendes Lernen im Lehramtstudium. Hochschuldidaktik, Professionalisierung, Kompetenzentwicklung. Klinkhardt. Bad Heilbrunn, S.221-241.

Geschlechteraspekte in der schulischen Leistungsbewertung mit dem Fokus auf den mathematisch – naturwissenschaftlichen Bereich

22. Februar 2010 Von: Herbert Altrichter Kategorie: Abgeschlossene Projekte, Lehrerbildungs-, Lehr- und Lernforschung, Unterrichtsentwicklung Kommentare deaktiviert für Geschlechteraspekte in der schulischen Leistungsbewertung mit dem Fokus auf den mathematisch – naturwissenschaftlichen Bereich

Projektbearbeitung Herbert Altrichter Gertrud Nagy

Dauer 4.1.2010 - 31.7.2010 Kurzbeschreibung Die gesetzlichen Grundlagen für eine faire und lernfördernde Leistungsbeurteilung, die Beschreibung der Bildungsziele für „Natur und Technik“ als wesentliche Bestandteile der Allgemeinbildung sowie der Grundsatzerlass zur Berücksichtigung von Geschlechteraspekten im schulischen Kontext als Unterrichtsprinzip, überdies verankert als österreichische Verpflichtung zu Gender Mainstreaming, sind Ausgangspunkte zur Legitimation des Forschungsprojektes. Neben bekannten Unterschieden zwischen den Geschlechtern, wie bspw. Kompetenzen und Wahlverhalten in Bezug auf Mathematik und Naturwissenschaften, sind in diesen Bereichen auch Gender-Disparitäten bei Noten zu beobachten, die zur Frage eines etwaigen Genderbias führen. Mit Fallstudien an Gymnasien und Hauptschulen wird folgenden Fragestellungen nachgegangen: 1) Ist ein Gender Gap bei den Ziffernnoten in mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern am Beispiel einer HS und einer AHS in vergleichbarer regionaler Lage feststellbar und wenn ja in welchen Fächern? 2) Welche Begründungen für einen etwaigen Gender Gap oder dessen Fehlen werden aus der Sicht von Schüler/innen und deren Lehrkräften sichtbar? 3) Können vorgefundene Begründungen mit den Konzepten Gender Sensitivity und Prüfungskultur auf der Mikroebene der Interaktionen im Unterricht und auf der Mesoebene der Schulkultur erklärt werden? Es wird angenommen wird, dass die Variabilität der leistungsbeurteilungsrelevanten Interaktionen in unterschiedlichen Ausprägungen mit Geschlecht, Fach und Schulform zusammenhängen. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen Interaktionen zwischen fachdidaktischen Aspekten, Geschlechteraspekten, pädagogischer Orientierung der Lehrkraft sowie den unterschiedlichen Rezeptionen und Reaktionen der Schüler/innen. Zur Untersuchung werden qualitative und quantitative Methoden einsetzt. Ziel des Projekts ist es, dem Auftraggeber auf der Grundlage der Befunde Hinweise zur Weiterentwicklung der Lehreraus- und -fortbildung zu geben. Auftraggeber/Förderung IMST (Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung der Universität Klagenfurt)/BMUKK

Publikationen und Dokumente Altrichter, H./Nagy, G. (2009): Forschungsprojekt „Geschlechteraspekte in der schulischen Leistungsbewertung“ (Bericht 1). Linz: JKU [unter http://imst.uni-klu.ac.at/programme_prinzipien/gender/_files/ Bericht_1_Version_Website.pdf