Die sog. "didaktischen Modelle" (besser: methodische Modelle) sind
zum großen Teil dem Göttinger
Katalog Didaktischer Modelle (GKDM) entnommen. Dieser Katalog
richtet sich an Personen, die an der Verbesserung von Unterricht
interessiert sind. Folgende Prinzipien sind dabei von Beachtung:
Vielfalt von Unterrichtspraxis statt Monokultur
Kenntnis der didaktischen Prinzipien und der theoretischen
Implikation der jeweiligen Unterrichtspraxis statt einer
bloß äußerlichen Aneignung
Wechselseitig-unterstützende Arbeit im Kreise von
Innovatoren statt didaktischem Einzelkämpfertums
Lernerzentrierung statt Lehrerzentrierung im
unterrichtlichen Handeln
Unterrichtsmodelle rekonstruieren Sachverhalte, die über eine
Vielzahl singulärer Praxisbeschreibungen zu einer Klasse
zusammengefaßt werden sollen. Sie grenzen also
Unterrichtsformen voneinander ab.
Der Göttinger Katalog Didaktischer Modelle behandelt im
Detail folgende Lernmodelle:
Dabei ist zu beachten, daß der Erfolg der Methode nicht von der
Methode selbst abhängt, sondern von ihrem Eingebettetsein in den
Kontext, in das Wissen um die Materie, in die Aktivität des
Schülers und in viele Persönlichkeitsvariablen des
Lehrers.
Schließlich behandelt dieses Referat noch drei weitere
Didaktische Modelle, die Frey K. & Frey-Eiling, A. (1993)
"Allgemeine Didaktik" entnommen wurden. Es handelt sich hierbei
um: