Die Lerner eignen sich durch reale Tätigkeit in speziellen
Lernumwelten theoretisches und praktisches Wissen an.
13.2 Didaktische Prinzipien
Lernen in elementaren Situationen
Es wird an realen, jedoch vereinfachten Objektgeräten und
Beispielen gelernt.
Mehrperspektives Lernen
Der Lerner ist Handelnder, Betroffener, Beurteilender und
Reflektierender.
Zweckfreies Lernen
Die Motivation soll aus der Sache selbst entstehen.
13.3 Phaseneinteilung
Einrichtungsphase
Die Lernumwelt wird aufgrund des Lerninhaltes eingerichtet und
erprobt.
Orientierungsphase
Es erfolgt eine Einführung der Lerner in die Handlungsziele,
die Umgangsformen und Sichtweisen.
Interaktionsphase
Diese Phase dient der Nutzung für selbst gewählte
Lernzwecke.
Anwendungsphase
Die Lerner verändern in dieser Anwendungsphase die
Lernumwelt, um neue Handlungsmöglichkeiten zu gewinnen.
13.4 Weiterführendes
Der Lerner übernimmt vier Rollen: Patient und
Betroffener, Handelnder, Bedeutsamer Gegenüber und
Schiedsrichter.
Die Lernumwelt besteht im allgemeinen aus Objekten,
Werkzeugen, Info-Mitteln, anderen Lernern, einem Leitfaden
(enthält Handlungsmöglichkeiten, Spielregeln, Prinzipien
usw.) und Organisatoren, die auch als Berater tätig sein
können.